MENÜ MENÜ

Gesundheitskooperationen im ZGV: Netzwerkbildung und Innovationsmanagement als große Herausforderungen

DENTAGEN Wirtschaftsverbund eG richtet Sitzung der Fachgruppe Gesundheitskooperationen des ZGV aus. Kooperationszentralen der Gesunheitsbranche haben große Herausforderungen durch Kostendämpfungsmaßnahmen der Bundesregierung, Globalisierung und rasanten technologischen Wandel zu bewältigen

23.06.2010

Waltrop, 24. Juni 2010. Auf Einladung der DENTAGEN Wirtschaftsverbund eG tagte am 24. Juni die Fachgruppe Gesundheitskooperationen des ZGV in Waltrop. Mit über 1.000 Unternehmen ist die DENATGEN die mitgliederstärkste Kooperation Zahntechnischer Laboratorien in Deutschland. Die Sitzung bot einen in der Verbundgruppenszene einmaligen Spannungsbogen zwischen High-Tech und Industriekultur — denn der Sitz der Kooperationszentrale ist die mit modernen Büros ausgestattete ehemalige Maschinenhalle der Bergbauzeche Waltrop.

Claus-Hinrich Beckmann, Vorstand der DENTAGEN und Inhaber einen Zahnlabors erläuterte den 20 Teilnehmern die Struktur der Branche, die Arbeitsweise moderner Zahntechnischer Laboratorien und die Herausforderungen, die durch technische Innovationen in der Prozesskette bestehen und derzeit zu einer rasanten Veränderung der Aufgabenverteilung zwischen Industrie, Laboratorien und Zahnärzten führen. Herr Beckmann machte am Beispiel des neuen Digitalen Workflows unter Einsatz moderner Mundscanner und CAD/CAM-Fertigungstechnologie deutlich, dass die Investitionsanforderungen an Zahnärzte und Herstellerunternehmen zunehmen und die Zahnlabore mit Unterstützung schlagkräftiger Kooperationszentralen auch in der sich verändernden Wertschöpfungskette eine bedeutende Rolle spielen werden.

Jörg Kindler, Prokurist der DENTAGEN und Sebastian Landmesser stellten den Teilnehmern detailliert vor, mit welchen Leistungen die DENATGEN die Mitgliedsunternehmen unterstützt. So führt die DENTAGEN für die Mitglieder die Zentralregulierung durch und bietet als Full-Service-Dienstleister den Anschlusshäusern verbesserte Einkaufskonditionen, Logistik über ein eigenes Lager, Marketingunterstützung und Mehrwertdienste wie ein Rechtsberatungsnetzwerk und auf die Zahnlabore zugeschnittene Versicherungsprodukte an.

Die Deutsche Telekom AG beleuchtete als Kommunikations- und Datennetzanbieter den Entwicklungsstand und aktuelle Projekte im Bereich von Gesundheitsnetzwerken, denn die Digitalisierung ist auch in anderen Branchen des Gesundheitssystems auf dem Vormarsch. So wurde beleuchtet, welche Potenziale in der Verknüpfung von Patienten-, Produkt- und Abrechnungsdaten auf unternehmensübergreifenden Plattformen stecken und wie die „Supply Chain“ im Gesundheitswesen hierdurch modernisiert und effizienter gestaltet wird.

Mit der Förderung der Professionalität der betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung der Mitgliedsunternehmen und der Rolle des Marketings befassten sich weitere Referenten im Rahmen der Fachgruppensitzung. So wurde von der Unternehmensberatung BBE das Konzept des „Strategie-Navigators“ vorgestellt, welcher es ermöglicht, die Wettbewerbsfähigkeit des Anschlusshauses zu bestimmen und Handlungsanleitungen abzuleiten. Achim Weber, Geschäftsführer der Werbeagentur acrobat Werbeagentur GmbH, rundete schließlich in einem mitreißenden Praxisvortrag zu den besonderen Anforderungen des Marketings in der Gesundheitsbranche die Veranstaltung ab.

In der Fachgruppe Gesundheitskooperationen tauschen sich die Verbundgruppen aus dem Apotheken-, Labor-, Krankenhaus-, Reha-, Medizintechnik-, Sanitätshaus-und Ärztebereich regelmäig zu aktuellen Trends in der Gesundheitsbranche und zu den Reformmaßnahmen des Gesundheitssystems aus. Weitere Informationen erhalten Sie im ZGV von Herrn Peter Schäfer unter p.schaefer@zgv-online.de

Zurück zur Übersicht
Weitere Artikel