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Frührente im Schnitt mit 63,1 Jahren

Die Tendenz zur Frühverrentung ist nach Angaben der Bundesregierung gestoppt.

15.07.2005

Die Tendenz zur Frühverrentung ist nach Angaben der Bundesregierung gestoppt. Der Beginn der Altersrente ist nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung (BMGS) seit dem Tiefstand von durchschnittlich 62,1 Jahren im Jahr 1997 auf 63,1 Jahre im vergangenen Jahr gestiegen. Die Beschäftigungsquote bei Menschen im Alter von mehr als 55 Jahren sei von 37,7 Prozent binnen sechs Jahren auf 41,2 Prozent gestiegen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) fordert jedoch noch weiter verbesserte Chancen für Ältere auf dem Arbeitsmarkt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) vertritt trotz dieser erfreulichen Entwicklung die Ansicht, dass die Regierung weiter alle Anstrengungen für eine Verbesserung der Arbeitsmarktchancen Älterer unternehmen müsse. Der Bundesrat hatte zuvor den Gesetzentwurf über eine längere Zahlung des Arbeitslosengelds I an ältere Arbeitslose in den Vermittlungsausschuss überwiesen. Ältere Erwerbslose werden damit voraussichtlich von Februar 2006 an nach längstens 18 Monaten auf das niedrige Arbeitslosengeld II heruntergestuft. Tarifverträge zur Altersteilzeit wurden in der Vergangenheit flächendeckend gekündigt.
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