Franchising lebt von Expansion
Sowohl die Zahl der Franchisegeber und -nehmer als auch die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz pro Franchisesystem steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an
18.05.2009
Sowohl die Zahl der Franchisegeber und -nehmer als auch die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz pro Franchisesystem steigt in den letzten Jahren kontinuierlich an.
Der Erfolg dieser vertikalen Kooperationsform lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Ein Faktor ist sicherlich die schnelle Expansion, die notwendig ist, da die Größe effizienzsteigernd wirkt, vor allem im Marketing - und hier insbesondere in der Kommunikation - sowie im Einkauf. Durch eine Vielzahl von Verkaufsstellen steigt der Bekanntheitsgrad, der entscheidend zur Markenbildung und damit zum Erfolg des Systems beiträgt. Dabei ist Wachstum bereits von Anfang an notwendig, um schnell die Vorteile eines standardisierten - aber auch erprobten und ausgereiften Systems - nutzen zu können. Als Faustregel gilt hier, dass in den ersten drei Jahren bereits etwa 25 Franchisenehmer gewonnen werden sollten. Expansion durch neue Standorte steht zwar im Vordergrund, nicht zu vernachlässigen für den Erfolg eines Franchisesystems ist jedoch die Weiterentwicklung des Konzepts, beispielsweise durch neue Produkte oder Dienstleistungen.
Das "Roll-out" eines Franchisekonzepts kann nicht nur über die Gewinnung neuer Franchisenehmer erfolgen, sondern auch durch die Vergabe mehrerer Lizenzen an erfolgreiche Franchisenehmer im Sinne einer internen Filialisierung.
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Quelle: IfH Köln, IfH-Newsletter, Mai-Ausgabe