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Fairen Wettbewerb nicht gefährden!

Den Mittelstand nicht durch staatliche Bürgschaften für bestimmte Unternehmen zu benachteiligen fordert ZGV Präsident Hollmann von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg

24.05.2009

Berlin, 14. Mai 2009 — Im Nachgang zu einem kurzen persönlichen Gespräch auf dem Parlamentarischen Abend der AG Mittelstand wendet sich ZGV Präsident Wilfried Hollmann in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.

Er unterstrich darin den Appell des Mittelstandes, die Überlegungen einzelne Unternehmen mit Bürgschaften oder Garantien seitens des Staates zu unterstützen, kritisch zu überdenken. Viele mittelständische Unternehmer blickten mit wachsendem Unverständnis auf die drohenden Eingriffe der öffentlichen Hand in den Wettbewerb.

Der ZGV kämpfe im politischen Raum stets für faire Wettbewerbsbedingungen und trage dafür Sorge, dass mittelständische Unternehmen durch systematische und intelligente Formen der überbetrieblichen Zusammenarbeit ihre Kräfte bündeln und ihre Chancen im Wettbewerb zukünftig noch effizienter nutzen können. Diese Zukunftsstrategie des Mittelstandes dürfe nicht durch interventionistische Maßnahmen des Staates bei einzelnen Großunternehmen gefährdet werden. Die Aufgabe des Staates in diesem Zusammenhang müsse es daher sein, den Mittelstand weiter mit besseren und verlässlichen Rahmenbedingungen zu stärken — dabei müsse jedoch in jedem Fall auf Subventionen, die zu Wettbewerbsverzerrungen führten, verzichtet werden.
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