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Fachkräftemangel kostet Mittelstand jährlich 33 Milliarden Euro

Durch Umsatzeinbußen und nicht realisierte Umsätze verursacht der Fach- und Führungskräftemangel jährlich rund 33 Milliarden Euro Kosten für den deutschen Mittelstand - das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst Young hervor. Der Bindung und Entwicklung des eigenen Personals komme daher größte Priorität zu.

22.12.2011

Köln, 22. Dezember 2011. Der Fach- und Führungskräftemangel verursacht durch Umsatzeinbußen und nicht realisierte Umsätze jährlich rund 33 Milliarden Euro Kosten beim deutschen Mittelstand — dies geht aus einer Ernst Young-Studie zum Talent Management in mittelständischen Unternehmen hervor. Viele mittelständische Unternehmen reagierten bereits mit einer nachhaltigen Personalstrategie auf die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt. Große Bedeutung komme hier vor allen Dingen der Mitarbeiterbindung zu: Personalfluktuation zu verhindern besitzt laut der Studie eine größere Priorität als neue Mitarbeiter zu rekrutieren.

Da mittelständische Unternehmen im Vergleich zu Großunternehmen über weniger finanzielle und personelle Ressourcen verfügen, treffe sie der demographische Wandel übermäßig stark. Ein erfolgsversprechender Weg und immer größer werdender Trend im Personalbereich sei die Kooperation mit anderen Unternehmen und Partnern — beste Beispiel hierfür ist im Juni neu gegründete Akademie der Verbundgruppen ADV, mit der die Kooperationen und ihre Anschlusshäuser mit verschiedensten individuellen Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten unterstützt werden.

An der Studie „Talent Management im Mittelstand — mit innovativen Strategien gegen den Fachkräftemangel, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst Young in Kooperation mit der ESCP Europe Wirtschaftshochschule Berlin durchgeführt hat, beteiligten sich rund 700 Unternehmen.

Kristiana Balzer, Büro Köln, k.balzer@mittelstandsverbund.de

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