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Expedition Europa - ANWR Kongress in Brüssel

Vom 20. — 22. Juni war die ANWR, Europas große Handelskooperation für Schuhe und Sportartikel, zu Gast in Brüssel

21.06.2010

Die Tagung, in die auch die Generalversammlung der Ariston-Nord-West-Ring eG eingebettet war, stand nicht ohne Grund unter dem Motto „Expedition Europa“. Zum einen bot Udo van Kampen, der charmante Europa-Korrespondent des ZDF, einen intimen Einblick hinter die Kulissen der europäischen Institutionen und des politischen Brüssel. Zum anderen stellten Hans-Jürgen Robers, Aufsichtsratsvorsitzender, und Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender, die Internationalisierungsstrategie der ANWR Gruppe vor. Aus der Perspektive des Zukunftsforschers Andreas Haderlein vom Zukunftsinstitut erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Welt des Handels von Morgen. Gerüstet mit diesen Impulsen ging es dann in die Workshops, in der ANWR Händler mit viel Spaß und Kreativität Ideen für die persönliche Handelszukunft austüftelten. Diese Ideen wurden dann am Abend in einem Grand Prix der Eurovisionen von einem Improvisationstheater auf grandiose Art und Weise auf die Bühne gebracht.

Wichtige Personalien entschieden

Im Rahmen der Generalversammlung wurden nicht nur Vorstand und Aufsichtsrat für das zurückliegende Geschäftsjahr 2009 entlastet. Es wurden auch unterschiedliche Personalien behandelt. Tom van Geemen ist mit Ablauf der Versammlung aus dem nebenamtlichen Vorstand ausgeschieden und in den Aufsichtsrat gewählt worden. In ihrem Amt bestätigt wurden die beiden Aufsichtsräte Hayo Galipp-Le Hanne und Stefan Orlow. Ausgeschieden aus dem Aufsichtsrat ist Peter Schöler, der nach zwölfjähriger Amtszeit nicht wieder kandierte und von den Mitgliedern herzlich verabschiedet wurde. Jens Fischer ist als nebenamtlicher Vorstand ebenfalls ausgeschieden, um sich zukünftig als Geschäftsführer der BAG neuen Aufgaben in der Gruppe zuzuwenden.

Rahmenprogramm im Zeichen Europas

Eingebettet wurde der ANWR Kongress in ein Rahmenprogramm, das ganz unter dem Motto Europa stand. So führte der Weg unter anderem zum Atomium, Brüssels Wahrzeichen und markante Erinnerung an die Weltausstellung 1958. Direkt unterhalb des Atomiums im Mini Europe, einem Freizeitpark mit zahlreichen Miniatur-Ausgaben europäischer Sehenswürdigkeiten, stimmten sich die Händler — begleitet von einem grandiosen Feuerwerk - auf Europa ein. Aber auch andere Spezialitäten des belgischen bzw. Brüsseler Lebens wurden im Rahmen der Expedition unter die Lupe genommen, angefangen von der belgischen Comic-Kultur bis zu den schon legendären Pommes Frites und den ausgezeichneten Pralinen. Bestens betreut wurde die ANWR wie schon im vergangenen Jahr in Berlin von der Event- und Kommunikationsagentur KLUBHAUS aus Köln.

Effizienz, Internationalisierung und Innovation Themenschwerpunkte der Generalversammlung

Während Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR Gruppe, die Zukunft der Gruppe im Visier hatte, zogen seine Vorstandskollegen Fritz Terbuyken und Matthias Grevener, ein positives Fazit für 2009 — einem Jahr mit deutlichen Umsatzzuwächsen und einem stabilem Ergebnis. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise stiegen die Zentralregulierungsumsätze in den für die ANWR Gruppe wichtigen Märkten Schuhe, Sport und Fahrrad teilweise deutlich an. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung in den einzelnen Ländern zeigten sich Deutschland und Benelux als Wachstumsträger, während Österreich, Frankreich und insbesondere Skandinavien erheblich unter den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu leiden hatten. Wie in den vergangenen Jahren zählten zu den Wachstumstreibern die beiden Banken DZB BANK und AKTIVBANK. Insgesamt stieg das Geschäftsvolumen der anwr-Gruppe um gut 4% auf rund 5,8 Mrd. Und auch bei den angeschlossenen Mitgliedsunternehmen und Partnern aus dem Schuh- und Sportbereich lief 2009 besser als erwartet. Dies ist umso erfreulicher, weil die Gruppe in 2009 hohe Investitionen vorgenommen hat. So wurde unter anderem in eine neue Banken-Software investiert und der anwr CAMPUS, das Messe- und Eventcenter der Gruppe, neu errichtet. 2010 ist geprägt von der besseren Verzahnung des Schuh- und des Sportbereiches, die sich beispielsweise im Bereich der Mitgliederbetreuung manifestiert. Zudem werden die Warenprogramme und das Messeangebot kontinuierlich optimiert.

Leistungsfähigkeit und Rentabilität der Mitglieder prägen die nächsten Jahre

Günter Althaus stellte den anwesenden Mitgliedern die nächsten Schritte in Richtung eines stärker europäisch ausgerichteten Verbundsystems vor. Dabei ging er insbesondere auf den Erwerb der Aktienmehrheit an der GARANT Schuh + Mode AG ein, die für ihn aus strategischer Sicht eine optimale Ergänzung zur ANWR darstellt. Und auch die Umsetzung eines integrierten Handelsprozesses stand im Fokus der Ausführungen:

„Die Übernahme der Kapitalmehrheit an der GARANT Schuh + Mode AG vor einigen Wochen war ein wichtiger Schritt für die ANWR, um die Marktposition unserer Verbundgruppe zu erhalten und durch die Gewinnung eines starken internationalen Partners unsere Bedeutung auf mehreren europäischen Märkten auszubauen. Zudem folgt diese Verbindung auch dem Ziel, auf den Märkten, in denen beide Unternehmen tätig sind, durch die Bündelung von Aktivitäten größere Leistungsfähigkeit und Effizienz zu erreichen…Wie angekündigt steht die Schaffung integrierter Handelsprozesse auf Position Eins unserer Prioritätenliste. Um die angestrebten Vorteile für die Branche erreichen zu können, bedarf es deshalb des Zusammenspiels von Handel, Industrie und Verbundgruppe. Ich habe mich deshalb sehr gefreut, als aus den Reihen der Industrie und allen voran durch den Präsidenten des HDS, Herrn Rieker, ein klares Bekenntnis zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit uns abgegeben wurde.“

Besonders am Herzen lag es Günter Althaus, den Mitgliedern zu erklären, welche Bedeutung die genannten Maßnahmen für das einzelne Mitgliedsunternehmen haben:

„Ich habe Ihnen im letzten Jahr gesagt, dass ich meine Zielsetzungen unter die Leitbegriffe Effizienz und Innovation stellen werde. Das abgelaufene Jahr stand ganz im Zeichen der Effizienzsteigerung in den unterschiedlichen Bereichen. Einiges davon ist umgesetzt, vieles ist noch zu tun. Die wirtschaftlichen Vorteile werden wir alle in den nächsten Jahren heben. Meine Damen und Herren, all diese Aktivitäten folgen nur einem Ziel: Die Leistungsfähigkeit und Rentabilität unserer Mitglieder und Partner zu verbessern.“

QUELLE: ANWR-Pressestelle

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