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EU-Kommission sucht neue Wege für mehr unternehmerische Initiative

Die EU-Kommission beklagt, dass in nahezu allen Mitgliedsstaaten der EU ein Mangel an unternehmerischem Antrieb herrsche. Im Rahmen einer Konsultation sollen Gegenmaßnahmen identifiziert werden.

20.07.2012

Brüssel, 18. Juli 2012. Die EU-Kommission beklagt, dass in nahezu allen Mitgliedsstaaten der EU ein Mangel an unternehmerischen Antrieb herrsche. Im Rahmen einer Konsultation sollen Gegenmaßnahmen identifiziert werden.

Mehr neue Unternehmen bedeuten mehr Arbeitsplätze und mehr Wachstum. Es müssten daher nicht nur mehr Unternehmen geschaffen werden, sondern vermieden werden, dass Unternehmen aus dem Wettbewerb ausscheiden. In Europa ziehen nur 45 Prozent der Bürger vor, einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachzugehen, ein höheres Maß an unternehmerischer Initiative muss daher erreicht werden. Die Abneigung der europäischen Bürger unternehmerisch tätig zu werden, ist nicht nur eine Folge des Mangels an Unternehmergeist sondern hat auch strukturelle, administrative und kulturelle Gründe, die aber behoben werden können. Aus diesen Gründen hat die Kommission einen europäischen Aktionsplan für unternehmerische Initiative geplant. Durch die jetzt gestartete Konsultation sollen mögliche Maßnahmen, die sinnvoll dem Ziel eines solchen Aktionsplans beitragen können, identifiziert werden.

DER MITTELSTANDSVERBUND wird sich an dieser Konsultation beteiligen. Wichtig sind auch entsprechende Rahmenbedingungen für Gründungen aber auch für Fragen der unternehmerischen Nachfolge. Gerade die Verbundgruppen sind ein wichtiger Bestandteil im Wirtschaftsleben, wenn es darum geht, selbständige Existenzen zu gründen, zu erhalten und Nachfolgeperspektiven aufzuzeigen

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