ElectronicPartner nach "italienischer Durststrecke" wieder auf Kurs
Nach zuletzt holprigem Verlauf des Engagements von ElectronicPartner in Italien und einem eher schwachen Weihnachtsgeschäft ist ElectronicPartner nun wieder in stabiler Verfassung und blickt optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr.
29.04.2011
Düsseldorf, 8. April 2011. Nach dem personellen Kurswechsel in der Führungsspitze von ElectronicPartner im vergangenen Jahr war seitens der Geschäftspartner von ElectronicPartner mit besonderer Spannung auf den diesjährigen Branchentreff der Verbundgruppe in Düsseldorf gewartet worden. Dr. Jörg Ehmer, Sprecher der geschäftsführenden Direktoren der Gruppe, zeichnete bei seiner Präsentation ein differenziertes, im Tenor jedoch optimistisches Bild. Während das Deutschlandgeschäft um 9,8 Prozent auf 1.645 Milliarden Euro Umsatz habe zulegen können, sei im internationalen Bereich ein Minus zu verbuchen. Verantwortlich hierfür sei insbesondere die Geschäftsentwicklung in Italien. EP habe deshalb beschlossen, die Gesamtpräsenz in diesem Land aufzugeben. Bei dem Auslandsengagement der Gruppe sei die Streubreite der Entwicklungen allerdings groß. So sei EP etwa in den Niederlanden besonders stark und habe gerade einen erfolgreichen Einstieg in Portugal zu verzeichnen.
Hinsichtlich der Mitgliederentwicklung von EP könne man mit 3.289 Unternehmen auf ein leichtes Wachstum von 1,1 Prozent blicken. Mit besonderem Stolz verwies Dr. Ehmer auf die Ausweitung des Geschäftsbereichs im Telekommunikationsmarkt und sprach von einer „Wachstumsexplosion“. Dies sei deshalb von besonderer Bedeutung, als die Unterhaltungselektronik zunehmend mit dem Telekommunikationsbereich technisch zusammenwachse. Den Erfolg der Gruppe führt Ehmer u. a. zurück auf die gezielte Förderung des Unternehmertums, die Pflege starker Marken und umfassende Qualifizierungsanstrengungen. Als ein Highlight habe sich im letzten Jahr das E-Plakat (digitale Plakatwand) am Point-of-Sale bewährt, das als innovatives Informationsmedium den EP-Mitgliedern von der Zentrale zur Verfügung gestellt werde. Abschließend appellierte Ehmer an die Branche, dem Thema Nachhaltigkeit mehr Gewicht beizumessen. Die sich damit verbindenden Marktchancen seien noch lange nicht erschlossen.