EK/servicegroup setzt auf Multichannel
Die EK/servicegroup hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem leicht rückläufigen Umsatz abgeschlossen. Im laufenden Jahr sollen besonders die Multichannel-Aktivitäten gestärkt werden. Dazu wurde ein eigener Unternehmensbereich geschaffen.
26.04.2013
Bielefeld, 18.04.2013 — Die EK/servicegroup hat das Geschäftsjahr 2012 mit einer stabilen Ertragslage, einer gestiegenen Eigenkapitalquote und einem hohen Ausschüttungsvolumen bei leicht rückläufigem Umsatz abgeschlossen. Der Gesamtumsatz der Verbundgruppe sank um 2,8 Prozent auf 1,55 Mrd. Euro.
"Bei den Umsätzen haben wir sowohl den Strukturwandel im Fachhandel als auch die zunehmende Orientierung der Verbraucher in Richtung Internet gespürt", erklärte Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender der EK/servicegroup. Beim Ausschüttungsniveau als wichtigster Kennziffer einer Verbundgruppe habe EK das hohe Niveau des Vorjahres mit 32,6 Mio. Euro halten können. Auch die Ertragslage sei mit einem Jahresüberschuss von 1 Mio. Euro positiv gewesen. Das Eigenkapital ist von 44,6 Mio. Euro auf 46,2 Mio. Euro gestiegen. "Wir sind mit dem Geschäftsverlauf unter dem Strich zufrieden", sagte Hasebrink bei der Vorstellung der Unternehmens-Kennzahlen. Zufrieden heiße aber, dass die Kooperation den Anspruch habe, besser zu werden. Im laufenden Geschäftsjahr läge dabei der Fokus auf der Investition in Leistungen und Qualität für die eigenen Mitglieder.In diesem Zusammenhang will die EK/servicegroup besonders ihre Multichannel-Aktivitäten forcieren. Um den stationären Handel stärker mit den vielfältigen Online-Möglichkeiten zu vernetzen, wurde zum 1. April ein eigenständiger Unternehmensbereich ins Leben gerufen.
Parallel setzt die Bielefelder Verbundgruppe auf die permanente Weiterentwicklung und den konsequenten Ausbau ihrer Online-Shops. "Aktuell arbeiten bereits 50 Prozent der Mitglieder mit unseren flexibel an den Händler anpassbaren Shopkonzepten", stellte Bernd Horenkamp, verantwortlicher EK-Vorstand für Einkauf und Vertrieb, fest.