EK/servicegroup: Impulse durch Strukturwandel
Umsatzplus erwartet / EK HOME bringt Außergewöhnliches
06.09.2009
Bielefeld, 11.09.2009 - Im Sommer sank die Inflationsrate in Deutschland zum ersten Mal seit über 20 Jahren wieder unter die Nulllinie. Niedrige Energiepreise, Steuerrückzahlungen aus der Pendlerpauschale und 100-Euro-Kind-Prämien trugen mit dazu bei, dass die Verbraucher im ersten Halbjahr 2009 mehr im Geldbeutel hatten. Und sie haben es trotz Krise ausgegeben — wenn man nur den Durchschnitt betrachtet.
Am deutschen Einzelhandel ging der „Kaufrausch“ allerdings wieder einmal vorbei. Dies muss aber nicht nur Negatives zur Folge haben. Franz-Josef Hasebrink, Vorstandsvorsitzender der Bielefelder EK/servicegroup: „Wir verstehen die Veränderungen als Chance. Für uns ist der Strukturwandel ein Impulsgeber, wir entwickeln uns und unsere Handelspartner dadurch weiter. Dies ist, dass zeigt sich in diesen Zeiten, ein wesentlicher Vorteil einer Verbundgruppe gegenüber zentralisiert gesteuerten Konzernstrukturen“. Dabei ist laut Hasebrink die richtige Werteorientierung des Unternehmers einer der Erfolgsschlüssel. „Der inhabergeführte Mittelstand ist es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen und dies nicht nur für den Erfolg im nächsten Quartal, sondern nachhaltig mit Blick auf die nächste Generation.“
Mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau konnte sich die europaweit tätige Verbundgruppe im ersten Halbjahr ein weiteres Mal von der rückläufigen Tendenz im Einzelhandel absetzen.
EK bleibt eine „sichere Bank“
Neben Firmenkonjunkturen bei den Mitgliedern und den eigenen Wachstumsansprüchen legen die Bielefelder größten Wert auf finanzielle Bodenhaftung. Franz-Josef Hasebrink: „Gerade in diesen Zeiten sind wir als Kompetenz-Netzwerk gefragt. Unter dem Strich nehmen wir unsere Funktion als Kreditgeber auf einer guten wirtschaftlichen Basis wahr und können dadurch der Verantwortung für die Finanzierung der über 2.200 Mitglieder gerecht werden. Dementsprechend wird unser traditionell solides Finanzmanagement auch in Zukunft seinen Teil dazu beitragen, dass EK „eine sichere Bank“ bleibt.“Die Konsequenz ist ein sehr gutes Rating, das im Bedarfsfall vernünftige Kreditlinien bei Banken und Kreditversicherern sichert. „Finanzielle Stabilität ist für eine Verbundgruppe die Grundvoraussetzung zur Gestaltungsfähigkeit, wir sind sehr gut aufgestellt“, so Hasebrink.
In der Praxis sorgt das EK-Finanzmanagement u. a. gemeinsam mit der EK-Tochtergesellschaft WSG (Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft mbH) für die bestmögliche Unterstützung der Mitglieder. Und diese Allianz greift spätestens dann, wenn betriebswirtschaftliche und finanzielle Herausforderungen bei Handelspartnern zur Existenzfrage werden. Auf der Grundlage von Vertrauen und Respekt leistet das Gesamtpaket hier einen aktiven Beitrag zur Standortsicherung und damit auch zur gesamtwirtschaftlichen Stabilität.
Auslagerung der Logistik abgeschlossen
Zukunftsorientierte Marktgestaltung, ein gezieltes Kostenmanagement und die permanente Verbesserung der internen Strukturen sind wesentliche Eckpfeiler der EK-Ausrichtung.
Dazu gehört auch das Projekt „Übertragung der operativen Lagerlogistik“ an das europaweit tätige Logistikunternehmen Rhenus.
Ende Juni 2009 öffnete der Wareneingang im Lager am Standort Gießen die Tore — der Warenausgang läuft seit dem 1. Juli auf Hochtouren. Die Festlegung und die Disposition der Sortimente liegen dabei genau wie die Qualitätssicherung weiterhin in den Händen der EK — ebenso wie die Abwicklung der Warenbestellungen durch die Mitglieder. Hasebrink: „Die Umstellung lief zur Zufriedenheit aller Beteiligten störungsfrei ab, dies ist hinsichtlich der Komplexität des Projektes wahrlich keine Selbstverständlichkeit.“
EK HOME: Außergewöhnliche Leistungen für eigene Konjunkturen
Ein markantes Merkmal der EK/servicegroup ist die traditionell große Zahl an Firmenkonjunkturen in allen fünf Geschäftsfeldern. „Unsere Händler warten nicht darauf, was die Zukunft mit ihnen macht, sondern gestalten ihre Zukunft selbst. Dabei unterstützen wir sie mit Fachhandelsleistungen, die aus guten Händlern hervorragende Händler machen.“ Für Bernd Horenkamp, verantwortlicher Vorstand für die Ressorts Einkauf und Vertrieb, sind es gerade Veranstaltungen wie die große Trend- und Eventmesse EK HOME, die für die Präsentation echter Profilierungsmaßnahmen das passende Forum bieten.
In den Messehallen am Unternehmenssitz in Bielefeld zeigen sämtliche führenden Lieferanten und die EK selbst all das, was die Verbraucher in die Fachgeschäfte holen soll.
Dazu gehört die Besetzung aktueller und zukünftiger Konsum-Entwicklungen durch eine Fülle trendiger Sortimente und Marketing-Ideen. Mit dabei sind die Neuheiten der IFA, frisch entwickelte Eigenmarken der EK, unternehmensnahe Dienstleistungsangebote, eine zukunftsorientierte Trendshow, praxisnahe Events von Lieferanten und EK-Händlern u. v. m. Im Blickpunkt stehen z. B. die neuen Systemflächen im Geschäftsfeld „living“, das überarbeitete „ideenreich“-Konzept und die neue Systemfläche „Reise“ aus dem Lederwaren-Bereich.
Kurze Ausblicke und längerfristige Perspektiven
Mit der im Plan liegenden Umsatzentwicklung und einer weiterhin positiv gestalteten Ertragslage im Rücken blickt der EK-Vorstand vorsichtig optimistisch auf die weitere Entwicklung der zweiten Jahreshälfte. Unter dem Strich erwartet die Verbundgruppe für 2009 ein leichtes Umsatzplus.
„Unsere Mitglieder spüren die wachsende Lust der Verbraucher auf Qualitätshandel in Sortiment und Service — übrigens auch in der Kasse. Hier werden wir in allen fünf Geschäftsfeldern weiterhin alles geben, um unsere Händler richtig zu positionieren“, so Bernd Horenkamp. Und das ist nach Einschätzung des EK-Vorstandes auch nötig, denn die gesamtwirtschaftliche Situation bleibt für den Einzelhandel weiter kritisch. Ein echter Härtetest für das Konsumklima wäre es, wenn die Arbeitslosenzahlen stiegen. Über den Verlauf des wichtigen Weihnachtsgeschäfts kann man heute nur spekulieren. „Wir sind zuversichtlich, weil wir gut vorbereitet sind. Jetzt heißt es, die Entwicklung zu nutzen und den Markt aktiv zu gestalten“, so Hasebrink.
Zukunft wird gemeinsam gemacht
Für die Zukunft setzen die EK-Verantwortlichen verstärkt auf das Zusammenspiel aller Marktpartner. Franz-Josef Hasebrink: „Das wichtigste gemeinsame Interesse von EK, Handel und Industrie ist der Konsument mit seinen Wünschen, Bedürfnissen und natürlich auch seinen Möglichkeiten, am Konsum teilzuhaben. Es nutzt der Industrie nichts, am Markt vorbei zu produzieren und es nutzt dem Handel nichts, sich an seinen Zielgruppen vorbei zu positionieren. Wir brauchen einen fairen und verantwortungsbewussten Umgang in der Zusammenarbeit mit den Marktpartnern, denn an der Belebung des Marktes können wir nur gemeinsam arbeiten. Die EK/servicegroup als Plattform schafft dafür Lösungen.“
QUELLE: Pressestelle ek/servicegroup