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Ein ganzes Jahrhundert BÄKO-Zentrale Nord eG

Mit einer zünftigen Feier im außergewöhnlichen Rahmen des inzwischen zur Kultstätte entwickelten Industrieparks Duisburg Nord beging die BÄKO-Zentrale Nord eG mit hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft ihren 100sten Geburtstag.

19.11.2008

Duisburg, 15. November 2008: Wer hätte vor 100 Jahren geahnt, dass ausgerechnet dort, wo zujener Zeit in gigantischen Gebläsen die Luftzufuhr zu Deutschlandsproduktivsten Hochöfen sichergestellt wurde, heute nicht nur ein touristisch vielbesuchter Ort der Rückbesinnung unter der Bezeichnung "Industriepark" im nördlichen Duisburgentstanden ist, sondern dass es sich hier auch richtig gut feiern läßt. Am Samstag stand in diesem besonderen Ambiente eines der ältesten Handwerke der Menschheit im Mittelpunkt, nämlich das Bäcker- und Konditorenhandwerk. Die alten Industrieanlagen boten mit Beleuchtungskunst, Musik- und Akrobatik-Performance, vielarmigen Kandelabern und nachdenklichen Redebeiträgen einen gleichermaßen außergewöhnlichenwie inspirierenden Rahmen für ein wirklichesJahrhundertereignis: Die BÄKO-Zentrale Nord eG. feierte ihren 100sten Geburtstag.

Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Bäckerhandwerks und Aufsichtsratsvorsitzender der BÄKO-Zentrale Nord eG. belegte mit Zahlen und Fakten eindrucksvoll die Erfolgsgeschichte der Zentralgenossenschaft, deren ureigenste Verpflichtung es ist und bleibe, das Bäcker- und Konditorenhandwerk in jeder Hinsicht zu fördern. Besser als über die BÄKO könne sich ein Betrieb nicht mit Rohstoffen, Technik und Dienstleistungen versorgen. Der genossenschaftlichen Struktur entsprechend habe die BÄKO über die lange Spanne ihres Bestehens Wert auf eine breite Meinungsbildung gelegt, selbst auf die Gefahr hin, dass das Tempo der notwendigen Veränderung gelegentlich darunter gelitten habe. Über den besonderen Qualitätsanspruch erhalte man jedoch die Chance, sich vom Wettbewerb positiv abzuheben und die notwendige Produkt und Leistungsführerschaft zu erlangen.

Auf die rasanten Marktveränderungen für Backwaren ging der Vorstandsvorsitzende der BÄKO-Zentrale Nord eG, Lutz Henning, ausführlich ein. Insbesondere das starke Vordringen des Lebensmitteleinzelhandels in den klassischen Markt der Bäcker und Konditoren habe die Wettbewerbslage drastisch verändert. Dennoch sei das in den 90er Jahren propagierte Szenario vom "totalen Bäckersterben" mittlerweile "längst vom Tisch". Die Unternehmen des Bäckerhandwerks hätten sich mehrheitlich "auf ihre ganz spezifische Art weiterentwickelt und ihre Martchancen perfekt genutzt". In der Zusammenarbeit mit der BÄKO-Zentrale Nord eG entstünden erhebliche Synergien. Henning hob besonders die Gewährleistung von Dienstleistungen sowie die Bereitstellung von Rohstoffen, Handelswaren, Know-how und Informationen hervor, die den einzelnen Handwerksunternehmer stärken.

Für den ZGV überbrachten Präsident Wilfried Hollmann und Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann persönlich die Glückwünsche des Verbandes.

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