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EDEKA baut Nachhaltigkeits-Strategie weiter aus

Aufforderung: EDEKA erstellt Risikoliste für Obst- und Gemüseshy;produzenten - Vorstellung: Erste Klima-Bilanz auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin

02.01.2009

Hamburg, 9. Januar 2009 — Die Hamburger EDEKA-Gruppe setzt ihre wertorientierte Wachstumsstrategie 2009 konsequent fort. Mit weit reichenden Einkaufsrichtlinien für den Einkauf von Fisch und Meeresfrüchten sowie verschärften Vorgaben für regionale und internationale Obst- und Gemüseproduzenten baut Deutschlands größter Lebensmittelhändler sein Nachhaltigkeits-Programm weiter aus.

„Wirtschaftliche Stärke und unternehmerische Verantwortung sind zwei Seiten der-selben Medaille, erklärte Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der EDEKA AG, im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) in der kommenden Woche in Berlin, auf der die EDEKA-Gruppe als Lebensmittelhändler Flagge zeigt. Zielsetzung ist es, bis Ende 2011 ausschließlich Fisch aus nachhaltiger und bestandserhaltender Fischshy;wirtschaft in allen Märkten der EDEKA-Gruppe anzubieten. Dabei kooperiert die EDEKA-Gruppe als Partner des Handels in Deutschland langfristig mit der Umweltshy;stiftung World Wide Fund For Nature (WWF). Darüber hinaus hat der Lebensmittelshy;einzelhändler gemeinsam mit dem Freiburger Öko-Institut eine Wirkstoff-Risikoliste er-arbeitet, die regionalen, nationalen und internationalen Obst- und Gemüseproduzenten Transparenz über die Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aufzeigt und die Reduzierung von als „rot“ eingestuften Wirkstoffen fordert.

Neue Wirkstoff-Risikoliste für Obst- und Gemüseproduzenten

Über das unternehmenseigene Fruchtkontor baut die EDEKA-Gruppe überdies ihr Qualitätssicherungssystem für Obst und Gemüse seit mehr als zehn Jahren systeshy;matisch aus. „Nachdem wir seit 2007 ausschließlich 70 Prozent der gesetzlich vorgeshy;schriebenen Rückstandshöchstmengen bei unseren Lieferanten akzeptieren, ist es deshalb nur konsequent, dass wir nun auch die von den Produzenten verwendeten Wirkstoffe einer genauen Prüfung unterzogen haben, erklärte Mosa. So hat das Freishy;burger Öko-Institut im Auftrag von EDEKA in den vergangenen Monaten eine umfasshy;sende Analyse der in der EDEKA-eigenen Rückstandsdatenbank erfassten Wirkstoffe und einen Abgleich mit den auf der EU-Ebene harmonisierten Stoffen vorgenommen. Eine toxikologische Bewertung der Stoffe in den Kategorien: „unbedenklich, „kritisch und „besonders kritisch — gekennzeichnet durch eine farbliche Ampel-Darstellung — soll auch den Produzenten einen Leitfaden an die Hand geben und für mehr Transpashy;renz sorgen.

Lieferanten müssen strengere Auflagen erfüllen

In einem Schreiben an rund 1000 regionale, nationale und internationale Lieferanten, hat die EDEKA-Gruppe alle Lieferanten in dieser Woche aufgefordert, eigenverantshy;wortlich und im Sinne des präventiven Verbraucherschutzes auf den Einsatz „besonshy;ders kritischer Stoffe zu verzichten. „Unsere Rückstandsdatenbank, die in dieser Form einzigartig ist im deutschen Handel, ermöglicht uns, die Schwarzen Schafe zu identishy;fizieren und von der Belieferung auszuschließen“, betont Mosa. Allein 2009 sollen rund 20.000 Datenproben von externen und internen Analysen in der Datenbank erfasst werden. Seit Start der Rückstandsdatenbank vor einem Jahr sind bereits 12.500 Proshy;ben eingespeist worden. Rund 20 Lieferanten sind in der Folge zeitweilig von der Washy;renlieferung ausgeschlossen worden.
Grundgedanke der Leitlinien für den Obst- und Gemüse-Einkauf bleibt das Vorsorgeshy;prinzip, das auf Prävention setzt und so das Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzshy;mitteln minimiert. Bereits heute akzeptiert EDEKA bei allen Produzenten maximal 70 Prozent der gesetzlich vorgegebenen Rückstandshöchstmengen; für Lieferanten der Eigenmarken gilt bereits seit mehr als zehn Jahren: maximal 50 Prozent. Die Vorgaben werden im gesamten Warenfluss — in der Produktion, im Großhandel, aber auch direkt im Einzelhandel — regelmäßig durch unabhängige Labore und eigene Stichproben kontrolliert.

Klimaschutz: EDEKA erarbeitet Klimabilanz

Konkrete Schritte wird die EDEKA-Gruppe auch mit Blick auf den Klima-Schutz unter-nehmen. „Wir verfolgen bereits heute sehr tragfähige Aktivitäten auf allen Ebenen des Unternehmens, werden diese aber systematisch und strategisch zusammenführen müssen, um die Energieeffizienz weiter zu steigern, kündigte Mosa an. Die im Herbst vergangenen Jahres in Auftrag gegebene Klima-Bilanz wird in diesen Tagen fertig geshy;stellt werden. Erste Ergebnisse sollen auf der Grünen Woche vorgestellt werden.

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