E/D/E trotzt Wirtschaftskrise
Wuppertal — Mit 4,1 Milliarden Euro wiederholt das Wuppertaler Familienunternehmen 2009 sein zweitbestes Umsatzergebnis in der Firmengeschichte. Das Eigenkapital wird auf 230 Millionen Euro aufgestockt.
02.02.2010
Trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes schloss das E/D/E auch das vergangene Geschäftsjahr in Deutschland und Europa gut ab. Mit 4,1 Milliarden Euro ging der Gesamtumsatz zwar um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (rund 4,6 Milliarden Euro) zurück. Dennoch wiederholte das mittelständische Wuppertaler Familienunternehmen damit sein zweitbestes Umsatzergebnis in der Unternehmensgeschichte aus dem Jahr 2007.
Bis auf den Stahlbereich verzeichnete das E/D/E in seinen übrigen Warenbereichen lediglich einen Rückgang um 2,9 Prozent bzw. 110 Millionen Euro. Der Umsatz im Stahlbereich fiel durch den weltweiten extremen Preiseinbruch um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Auch 2009 zählt zu unseren erfolgreichen Geschäftsjahren, trotz der Wirtschaftskrise. Wir haben unser großes Logistik-Center mit einer Investition von 35 Millionen Euro erfolgreich in Betrieb genommen und wir haben starke neue Mitgliedsunternehmen hinzugewonnen“, sagte Hans-Jürgen Adorf, der Vorsitzende der E/D/E Geschäftsführung.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird für das vergangene Geschäftsjahr bei etwa 25 Millionen Euro liegen. „Damit sind wir in der Lage, unser Eigenkapital um mindestens 15 Millionen Euro auf dann nahezu 230 Millionen Euro aufzustocken und unsere geplanten Aktivitäten 2010 planmäßig zu starten“, sagte Adorf.
Das E/D/E, das zu den größten mittelständischen Unternehmen in Deutschland gehört, strebt im laufenden Jahr ein erneutes Wachstum an. „Wir wollen 2010 nicht nur auf bessere Zeiten warten, sondern die notwendigen Dinge selbst in die Hand nehmen. Die Grundlagen dafür haben wir 2009 geschaffen“, sagte Adorf. In der Zentrale in Wuppertal beschäftigt das E/D/E über 700 Mitarbeiter.