Dienstleistungstag: Beziehungsmanagement auf Kölsch
Kirche, Karneval und der 1. FC Köln - was all das mit Verbundgruppen zu tun hat und warum die Kölner das Beziehungsmanagement mit der Muttermilch aufgesogen haben, erfuhren Besucher und Aussteller beim ServiCon Dienstleistungstag am 5./6. November in Köln.
14.11.2014
Köln, 07.11.2014 — Das Motto des diesjährigen Dienstleistungstages der Schwestergesellschaft des MITTELSTANDSVERBUNDES, der ServiCon Service Consult eG, war Programm: "Man kennt sich - welche Werte wirklich zählen".
"Ich bin gespannt, was Verbundgruppen von den Kölner lernen können", sagte der Präsident des MITTELSTANDSVERBUNDES und Aufsichtsratsvorsitzende der ServiCon, Wilfried Hollmann, in seiner Eröffnungsrede. Und die Kölner zeigten sich am 5. und 6. November wahrhaftig von ihrer besten Seite. Was eigentlich Beziehungsmanagement bedeutet und warum genau dieser Faktor Verbundgruppen von anderen Unternehmensformen unterscheidet, erklärten Prof. Dirk Morschett von der Universität Fribourg/Schweiz gemeinsam mit Matthias und
Henning Fischer von der
max kommunikation GmbH in einem Co-Referat zum Auftakt des zweitätigen Dienstleistungstages, der in diesem Jahr in der imposanten Kölner Flora stattfand.
Mitgliederbindung zur Weiterbildung
Nach einem ersten Rundgang über die Ausstellung beleuchtete der Geschäftsführer der HOME Trendberater GmbH Co. KG, einer Kooperation für Raumausstatter, Henning Ruf, die Bedeutung von Weiterbildung für die Mitgliederbindung in Verbundgruppen. "Nutzen Sie die
passgenauen Qualifizierungsangebote der
Akademie der Verbundgruppen (ADV)", war sein eindeutiger Appell an die 280 Besucher aus den Kooperationen und Dienstleistungsunternehmen.
Auch die intensiven Workshops der ServiCon-Partner stießen bei den Verbundgruppenverantwortlichen auf großes Interesse. Die präsentierten Leistungen reichten dabei von integrierten Versicherungs- und Bankkonzepten der Hauptsponsoren R+V und der Cronbank über Suchmaschinenoptimierung bis zu Energiedienstleistungen.
Prominente Talkrunde: Was kann man von Kölnern lernen?
Aber die Frage des MITTELSTANDSVERBUND-Präsidenten war noch nicht abschließend
beantwortet. "Was man von Rheinländern lernen kann" diskutierten der CDU-Politiker WolfgangBosbach, der Präsident des Kölner Festkomitees Kölner Karneval und Vizepräsident des 1. FC Köln, Markus Ritterbach, der Dechant des Kölner Doms, Msg. Robert Kleine, der geschäftsführende Vorstand der Fleischer-Einkauf Köln Partnerkauf eG und stellvertretende Vorsitzende der Kölner Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Artur Tybussek und der Allround-Künstler Bernd Stelter. Moderiert wurde die prominent besetzte Talkrunde von Claudia Kleinert. Ein weiteres Highlight war der anschließende musikalische Auftritt von Bernd Stelter. Damit war wohl nicht nur Präsident Wilfried Hollmann endgültig von der kölschen Fähigkeit zum Beziehungsmanagement überzeugt.
Beziehungs- und Debitorenmanagement: eine Gratwanderung
Den zweiten Tag der komprimierten Zusammenschau von Geschäftsmodellen rund um die Themen Services, Rahmenverträge, Beratungsleistungen und Qualifizierungsprogramme eröffnete der Sprecher der Geschäftsführung der beauty alliance, Ulrich Schwarze. Der Vizepräsident des MITTELSTANDSVERBUNDES zeigte überzeugend die Gratwanderung zwischen Beziehungs- und Debitorenmanagement auf.
Der diesjährige ServiCon Dienstleistungstag verzeichnete einen Besucher- und Ausstellerrekord. Knapp 280 Besucher kamen nach Köln, um sich über die Leistungen der 43 Aussteller zu informieren.
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