MENÜ MENÜ

Die Zukunft des Handels ist online — EHI verleiht Wissenschaftspreis für herausragende Arbeiten der Handelsforschung

Der EHI-Wissenschaftspreis ist vom EHI Retail Institute e.V. ins Leben gerufen worden,um den Wissenstransfer zwischen den Forschungseinrichtungen und dem Handel zu forcieren

16.02.2009

Dies lässt zumindest die Gewinnerliste des EHI-Wissenschaftspreises vermuten, der am 10. Februar 2009 anlässlich der IT-Fachmesse euroCIS in Düsseldorf zum zweiten Mal vergeben wurden. Der EHI-Wissenschaftspreis ist vom EHI Retail Institute e.V. ins Leben gerufen worden,um den Wissenstransfer zwischen den Forschungseinrichtungen und dem Handel zu forcieren. Ziel des Wissenschaftspreises ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse handelsgerecht zu nutzen. Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten gewürdigt, die innovative und neue Ideen aufgreifen und eine Übertragbarkeit auf den Handel erlauben.

In den drei Preiskategorien Abschlussarbeit FH, Hochschule und Dissertation wurden ausnahmslos Arbeiten prämiert, die sich mit dem Internet und dem Online-Handel befassen. So befasste sich der Preisträger der Kategorie Dissertation mit „Interaktiven Preismechanismen in dynamischen Märkten“ und analysierte die Möglichkeiten und Instrumente der freien Preisbildung über online-Ersteigerungs- und Auktionsplattformen. Überraschendes Ergebnis der Arbeit ist, dass sich über die Einführung einer freien Preisbildungsmechanismus zwischen Verkäufer und Käufer der Umsatz und Ertrag des Online-Händlers steigern lässt.

In der Kategorie Hochschulabschlussarbeit wurde eine Untersuchung über „Personifizierte Intermediäre“ gekürt, die sich mit ANNA, einem von IKEA für die Internetplattform des Möbelhandelsunternehmens eingeführten Avartar — einer elektronischen Verkaufsberaterin - auseinandersetzte. Mit den Möglichkeiten eines Lebensmittelversandservices befasste sich schließlich eine Arbeit mit dem Titel“ Konzept und Erfolgsaussichten eines auf Ladenkommissionierung basierenden Lebensmittel-Lieferservice für das Unternehmen Lidl“ Auch hier ging es um die Frage, welche Möglichkeiten und Erfolgsaussichten für einen internetbasierten Service im Lebensmitteldiscount bestehen.

Zurück zur Übersicht