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DATEV: 2. Erfahrungsaustausch für Mitglieder des MITTELSTANDSVERBUNDES

Die aktuellen Ergebnisse der ZGV-Studie „Monitoring im Handel“ waren fürHerrn Achim Felbinger (DATEV) die Grundlage für den 2. DATEV-Erfahrungsaustausch: Nur 20% der Befragten nutzen derzeit den DATEV-Steuerberater als Informationsquelle für das Mitgliedermonitoring!

29.04.2011

Die aktuellen Ergebnisse der ZGV-Studie „Monitoring im Handel“ waren fürHerrn Achim Felbinger (DATEV) die Grundlage für den 2. DATEV-Erfahrungsaustausch: Nur 20% der Befragten nutzen derzeit den DATEV-Steuerberater als Informationsquelle für das Mitgliedermonitoring!Dabei gäbe es viele Schnittstellen, die genutzt werden könnten, so der DATEV-Spezialist für Verbundgruppen Felbinger. Konkret seien dasz.B.:

  • das automatisierte Übertragen von Jahresabschlüssen in die Ratingsysteme der Verbundgruppen (genutzt vom ServiCon Partner Geno Risk Solutions und einigen Kooperationen)
    • die Einbindung der Steuerberater in die Betriebsvergleichs-Dienstleistungen der Verbundgruppen
    • das Angebot der Schnittstellen für die Rechnungsportale der Verbundgruppen
    • die Nutzung des DATEV-Weiterbildungsprogramms für die Seminaraktivitäten der Verbundgruppen selbst;
    • uvam.

    Diese grundlegenden Themen wurden im Laufe der Veranstaltung spezifiziert und mit Beispielen aus der Kooperationspraxis unterlegt: Die EK/servicegroup, stellte gemeinsam mit deren Steuerberatungsgesellschaft WSG den Service der automatischen Bereitstellung der buchführungsrelevanten Daten aus der Zentralregulierung für die Finanzbuchführung als Dienstleistung für ihre Mitglieder vor. Sodann stellte Herr Sebastian Decker (DATEV), die Dienstleistung zur Prozessoptimierung im digitalen Belegaustausch, DATEV e-Rechnung, zur Diskussion.

    Herr Eckhard Schwarzer, Mitglied des Vorstandes der DATEV eG, gab einen bemerkenswerten Gesamtüberblick zum aktuellen Stand e-Government und digitale Geschäftsprozesse. Daraus ergeben sich zahlreiche gemeinsame mittelstandspolitische Forderungen auf Berliner und Brüsseler Ebene für die „digitale Gesellschaft“, z.B.:

    • Rechtssicherheit bei den EDI Verfahren bzgl. des elektronischen Rechnungsaustauschs (Stichwort: von den Finanzbehörden in Deutschland und Europa anerkannte Prozessdokumentation)
    • Nutzung des neuen elektronischen Personalausweises bei allen Problemen der Identifizierung und Autorisierung
    • Bürokratieabbau durch intelligente Vernetzung im Bereich e-Government

    Am Nachmittag wurden die Themen Steuererklärung und Bilanz in elektronischer Form ab 2012 von Herr Dr. Heino Weller (DATEV) erläutert, ein Thema das jetzt vom Mittelstand gelöst werden muss. Der Erfahrungsbericht von Herrn Helmut Wies, Bereichsleiter Fachberatung anwr Schuh, zum Thema Betriebsvergleich und den Aufbau eines Benchmarksystems regte zur Diskussion an: Die Vision der Verbundgruppen muss heißen: Möglichst einheitlicher Kontenrahmen und möglichst identisches Buchungsverhalten im Mitgliederkreis. Wieder so eine auf den ersten Blick unlösbare Aufgabe, die aber im Schulterschluss mit den DATEV Steuerberatern der Anschlusshäuser gelingen könnte. Herr Georg Stadler (DATEV) rundete die Veranstaltung ab. Eine gelungenerund infromativer Erfahrungsaustauschmit einem eindeutigen Wunsch der fast 40 Teilnehmer an den Moderator und DATEV Branchenverantwortlichen für Verbundgruppen, Herrn Ulrich Leis nach einer Neuauflage in 2012. Nähere Information erhalten Sie von j.glaser@mittelstandsverbund.de.

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