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Das EU-Schnellwarnsystem RAPEX

Nationale Behörden sowie die EU-Kommission können Waren, die als gefährlich eingestuft werden, schnell vom Markt nehmen. Auch über Rückrufaktionen wird berichtet.

02.05.2010

Unter dem link http://ec.europa.eu/consumers/safety/rapex/index_en.htm findet man Informationen über als gefährlich ausgewiesene Produkte. Das EU-Schnellwarnsystem RAPEX (Rapid Alert System for dangerous non-food Consumer Products) soll vor allem dem schnellen Informationsaustausch dienen, wenn in einem Teilnehmerland ein gefährliches Produkt gefunden wird. An dem Mechanismus beteiligen sich die 27 EU-Staaten sowie Liechtenstein, Norwegen und Island. Die nationalen Behörden sowie die EU-Kommission können so die betroffenen Waren schnell EU-weit vom Markt nehmen. Für Lebens- und Futtermittel sowie Arzneien gibt es eigene europäische Warnsysteme.

Bei RAPEX geht es um Waren und Dienstleistungen, die für den Verbraucher bestimmt sind, wie Spielsachen, Elektrogeräte, Fahrzeuge oder Kleidung. Gemeldet werden gefährliche Produkte, in deren Fall Händler oder Hersteller freiwillige oder angeordnete Maßnahmen wie Rückrufaktionen oder Verkaufsverbote ergriffen haben.

Der ZGV empfiehlt, sich auf dieser Plattform registrieren zu lassen, um an umfassende Informationen über als gefährlich eingestufte Produkte zu gelangen. RAPEX enthält detaillierte Informationen über die betroffenen Produkte, die Prüfmaßnahmen und weitere Risiken.

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