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Celo hofft auf bessere zweite Jahreshälfte

Rahmenbedingungen der Branche bleiben schwierig

30.07.2008

Wilnsdorf, 30. Juli 2008. Das zentral regulierte Einkaufsshy;volumen der Celo Baustofffachkooperation ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 bereinigt um Mitshy;gliederab- und zugänge um 1,14 % gegenüber dem Vorshy;jahreszeitraum zurückgegangen. Für den weiteren Jahshy;resverlauf erwartet die Kooperation tendenziell eine Vershy;besserung des Umsatzes, wenngleich die Rahmenbedinshy;gungen der Branche schwierig bleiben.

Das Einkaufsvolumen der Celo lag in den ersten sechs Monaten diesen Jahres nur knapp unter dem Vorjahresershy;gebnis. Zufriedene Gesichter gibt es in den Mitgliedshäusern deshalb trotzdem nicht. In den Ballungszentren mit einem hohen Anteil im Wirtschaftsbau passt der Umsatz, auf dem so genannten „flachen“ Land gibt es z.T. erhebliche Rückshy;gänge, da der Einfamilienhausbesitzer nicht investiert und der Neubau völlig am Boden liegt. Bedingt durch die fast tägshy;lichen Eingänge neuer Preissteigerungen, in der Regel mit dem Argument der steigenden Energiepreise, liege der Absatz unter dem Vorjahresniveau. Der Aufschwung, den die Branche durch das Auslaufen der Eigenheimzulage, durch die Konjunktur im Wirtschaftsbau und durch den Wintershy;sturm Kyrill in den Jahren 2006 und auch noch Anfang 2007 erlebt hat, ist inzwischen verpufft. Die Mitgliedshäuser müsshy;sen sich dieser Entwicklung stellen und die Kosten anpasshy;sen.

Im zweiten Halbjahr 2008 und im nächsten Jahr erwartet die Celo eine leichte Verbesserung der Umsatzentwicklung. Die Unsicherheit in der Branche ist aber diesbezüglich noch recht groß. Die aktuellen Baugenehmigungen lassen dafür noch keine endgültige Prognose zu. Die Entwicklung der Baugeshy;nehmigungen für Wohngebäude als recht zuverlässiger Indishy;kator der Branchenentwicklung im privaten Neubau liegt in diesem Jahr nach Angaben des statistischen Bundesamtes insgesamt 4,2% unter dem Vorjahr. Vom so genannten ‘Häuslebauer’ sei also im weiteren Jahresverlauf wiederumkeine positive Umsatztrendwende zu erwarten. Wesentlich zuversichtlicher stimmen hingegen die Baugenehmigungen und damit die zukünftigen Auftragsdaten im Bereich der Nichtwohngebäude. Von einer deutlichen besseren Ausshy;gangslage als der private Wohnungsbau hat in diesem Segshy;ment die Zahl der Baugenehmigungen in 2008 bislang nochshy;mals um 14% zugenommen.

Entscheidender Umsatzbringer bleibt allerdings der Bereich der Sanierung und Renovierung. Hier hofft man, dass die Hausbesitzer durch den steigenden Druck der Energiekosten endlich ihre abwartende Position aufgeben und in eine enershy;getisch hochwertigere Gebäudehülle investieren.

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