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Bürgel erweitert die Bonitätsauskünfte um zwei Kennzahlen

Die Wirtschaftauskunftei Bürgel erweitert ihre Premiumauskünfte Vollauskunft und Vollauskunft GWG um zwei zusätzliche Kennzahlen.

12.10.2015

Die Wirtschaftauskunftei Bürgel erweitert ihre Premiumauskünfte Vollauskunft und Vollauskunft GWG um zwei zusätzliche Kennzahlen. Ab sofort wird der Payment Morality Index und der Auffälligkeitsindex in beiden Auskunftsprodukten geliefert. „Unsere Kunden profitieren von beiden Indizes im Rahmen der Bonitätsbeurteilung der Geschäftspartner und bei der Betrugsabwehr“, so Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin über die Produkterweiterung.

Der Payment Morality Index (PMI) bildet Zahlungserfahrungen aus dem Deutschen Debitoren Monitor (DDMonitor) als Index und in Form verschiedener grafischer Elemente ab.

Der DDMonitor ist eine führende Plattform für den Austausch von Zahlungserfahrungen namhafter Unternehmen. Der PMI verdichtet vorhandene Zahlungserfahrungen der letzten sechs Monate zu einem Index, der wertvolle Hinweise zur frühzeitigen Erkennung von Zahlungsrisiken sowie zur zielgerichteten Steuerung von Zahlungszielen und Zahlungskonditionen liefert.

Im neuen Auffälligkeitsindex werden verschiedene Veränderungen insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen verarbeitet und zu einer Kennzahl verdichtet.

Berücksichtigt werden u.a. Veränderungen in der Geschäftsführung oder den Gesellschafterverhältnissen, Beteiligungen, ungewöhnliche Geschäftsentwicklungen sowie eine ungewöhnliche Häufung von Auskunfteianfragen und Auffälligkeiten, die in der Bürgel Recherche ermittelt wurden.

Bei einem hohen Auffälligkeitsindex wird empfohlen, dass das Unternehmen von erfahrenen Kreditsachbearbeitern intensiver untersucht und beurteilt werden sollte. Entwicklet wurde der Index aus Best Practice-Ansätzen zur Analyse von Geschäftsbeziehungen und zur Betrugsabwehr. „Mit dem Auffälligkeitsindex können im Einzelfall nicht nur finanzielle Schwierigkeiten, sondern möglicherweise auch betrügerische Aktivitäten von Geschäftspartnern besser erkannt werden“ betont Dr. Sellin.



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