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Bildungscontrolling — die unendliche Geschichte?!

Wie wirtschaftlich muss Weiterbildung sein? Dieser und anderen Fragen gingen die Teilnehmer des ZGV AK Weiterbildung in Göppingen nach

21.11.2008

Göppingen 25. / 26. November 2009 — Fördermöglichkeiten für Betriebliche Weiterbildung, die Vorstellung der RWGV-Akademie und Bildungscontrolling, diese vielfältigen Themen hatte sich der ZGV-Arbeitskreis „Weiterbildung“ in seiner Herbstsitzung vorgenommen.

Auf Einladung der EVB Baupunkt trafen sich die 15 Teilnehmer am 25. November in Göppingen. Frank Huber, Key Account Manager der TÜV Süd Akademie stellte den Teilnehmern zunächst das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen) vor. Durch dieses Programm können Unternehmen Gelder erhalten, die dazu benutzt werden sollen, geringqualifizierte Arbeitnehmer durch gezielte Maßnahmen fortzubilden, um sie somit im Unternehmen halten zu können. Die Maßnahme greift also nach dem Motto: „Fördern und Weiterbilden, statt entlassen“. Das Förderprogramm WeGebAU wird auch im Jahr 2009 wieder aufgelegt.

Darüber hinaus versorgte Frank Huber die Teilnehmer mit den neuesten Informationen zum Thema „Berufskraftfahrerqualifizierungsgesetz“. Er machte deutlich, dass dieses Gesetz durchaus auch Verbundgruppen und deren Anschlusshäuser betreffen könne. Daher sei es notwendig, sich diesbezüglich zeitnah zu informieren um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Weitere Fragen zum Programm WeGebAU und zum „Berufskraftfahrerqualifizierungsgesetz“ beantwortet: Frank Huber, TÜV Süd Akademie, frank.huber@tuev-sued.de

Die Leistungen der Akademie des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGA) stellten Herbert Meese und Udo Urner in ihrem Vortrag vor.
Die Geno-Akademie unterstützt als Partner in allen Fragen der Bildung und Personalentwicklung. Beratung und Information über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt stehen dabei an erster Stelle. Des Weiteren verstehet sich die RWGA als ein Dienstleister von A bis Z.

Seminare können an den beiden Standorten in Forsbach und Münster durchgeführt werden. Dabei steht ein „all Inclusive“-Angebot aus Seminarräumen, Tagungstechnik, Präsentationsmaterial, Übernachtungsmöglichkeiten, etc zur Verfügung.

Das „Highlight-Thema“ der Arbeitskreissitzung bestritten Dr. Thomas Freiling und Frau Sonja Löffelmann vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb), Nürnberg. Im Mittelpunkt ihres Vortrages stand die Frage, wie wirtschaftlich Weiterbildung sein kann und wie sich dies durch ein Bildungscontrolling in der betrieblichen Praxis messen lässt.

Sehr ernüchternd war es zunächst für die Teilnehmer zu erkennen, dass es derzeit noch keine etablierten und funktionierenden Tools für ein Bildungscontrolling in der betrieblichen Praxis gibt. Trotzdem sei mehr und mehr festzustellen, dass der Faktor Wirtschaftlichkeit im Bereich der betrieblichen Weiterbildung eine immer größere Rolle spielt.

Auch ohne die notwendigen Instrumente gibt es schon jetzt Möglichkeiten, Bildung im Ansatz wirtschaftlich zu gestalten: dazu gehört es zunächst, den bildungsbedarf des zu schulenden Mitarbeiters zu ermitteln. Auf dieser Grundlage kann die Weiterbildungsmaßnahme geplant werden, deren Nutzen ermittelt und der Transfer es gelernten gesichert werden.

Das Thema „Bildungscontrolling“ wird in weiteren Sitzungen des Arbeitskreises vertieft. Dabei soll speziell auf das Thema Bildungsbedarfsanalyse eingegangen werden.

Die Unterlagen zur Sitzung gehen den Teilnehmern zeitnah per E-Mail zu. Die Sitzungen des AK 2009 finden am 21. und 22. April 2009 und am 17. und 18. November 2009 statt. Die Orte der Sitzungen werden Anfang des Jahres bekannt gegeben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Julia Saalmann, ZGV-Büro Berlin, 030-59 00 99-661 oder j.saalmann@zgv-online.de

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