Beitragssatz zum Pensionssicherungsverein steht fest
Vorstand und Aufsichtsrat des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV) haben am 6. November 2013 den Beitragssatz für das Jahr 2013 auf 1,7 Promille der Bemessungsgrundlage festgelegt.
08.11.2013
Köln, 6.11.2013 - Damit liegt der diesjährige Beitragssatz erfreulicherweise auf deutlich niedrigerem Niveau als im vergangenen Jahr (3,0 Promille). Er liegt auch deutlich unter dem gewichteten durchschnittlichen Beitragssatz über alle 38 Geschäftsjahre (3,0 Promille). Der niedrigere Beitrag ist darauf zurückzuführen, dass trotz gestiegener Zahl der eingetretenen Insolvenzen größere Schäden ausblieben und daher die Anzahl der Versorgungsberechtigten erheblich gesunken war. Aufgrund des erheblich gesunkenen Schadenvolumens im ersten Halbjahr und im dritten Quartal kann ein niedrigerer Beitragssatz festgelegt werden, als im Juli 2013 vom PSV prognostiziert (wir berichteten hier). Zu berücksichtigen ist, dass in diesem Jahr - letztmalig - entsprechend dem Beitragsbescheid aus 2009 zusätzlich ein Beitrag in Höhe von 1,5 Promille von den PSV-Mitgliedern zu entrichten ist.
In der Anlage (download) finden Sie die Insolvenzübersicht des PSV zum 30. September 2013. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die Zahl der Insolvenzverfahren, die zu einer Leistungspflicht des PSV führten, zwar von 491 auf 566 zugenommen. Die Zahl der betroffenen Versorgungsberechtigten hat jedoch im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich von 39.135 auf 24.727 abgenommen. Entsprechend hat sich der Leistungsaufwand im gleichen Zeitraum von 1.057 Mio. € auf ca. 640 € erheblich reduziert.