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Barroso bittet um Anregungen für die zukünftige EU-Strategie bis 2020

Die Kommission hat eine Konsultation über die zukünftige EU-Strategie bis 2020 eröffnet. Auf der Basis eines 14-seitigen Arbeitspapiers und den Anregungen von Verbändemitgliedstaaten und Stakeholdern soll der Europäische Rat in seiner Frühjahrssitzung die Strategie bis 2020 festlegen.

21.11.2009

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso strebt zu einer neuen nachhaltigen, sozialen Marktwirtschaft, einer intelligenteren, ökologischeren Volkswirtschaft, in der durch Innovation und bessere Ressourcennutzung Wohlstand geschaffen und Wissen als entscheidender Faktor eingebracht werde soll. Er nennt hierzu drei Prioritäten:

  • Wertschöpfung durch wissensbasiertes Wachstum
  • Befähigung zur aktiven Teilhabe an integrativen Gesellschaften. Hierzu zählt die Aneignung neuer Fähigkeiten, die Förderungen von Kreativität und Innovation und die Entwicklung von Unternehmergeist
  • Schaffung einer wettbewerbsfähigen vernetzten ökologischeren Wirtschaft. Hierbei sieht er die Notwendigkeit, der Produktivitätssteigerung durch einen verringerten und effizienteren Verbrauch nicht erneuerbarer Energie und Ressourcen, einer Intensivierung des Wettbewerbs und damit einer Steigerung des Wachstums. Hierbei auch die Modernisierung und Vernetzung der Infrastruktur, der Abbau von Bürokratie und eine beschleunigte Aufnahmefähigkeit des Markts für Innovationen zu berücksichtigen.

Die Kommission bittet bis zum 15. Januar 2010 um Stellungnahme und Vorschläge zu dieser Agenda. Die Kommission und das bedeutet wird aufgrund der Stellungnahmen einen konkreten Maßnahmenkatalog erarbeiten, über den dann im Frühjahr der Europäische Rat befindet und damit in Fortsetzung der Lissabon Strategie das Programm für die nächsten zehn Jahre festlegt.

Das Arbeitspapier finden Sie unter: www.ec.europa.eu/eu2020/pdf/eu2020_de.pdf

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