MENÜ MENÜ

Bankenabgabe darf Mittelstandsfinanzierung nicht belasten!

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand mahnt die Politik, bei der Einführung einer Bankenabgabe diejenigen im Blick zu behalten, die die Krise maßgeblich verursacht haben.

29.03.2010

Die Politik muss bei der Diskussion um eine Bankenabgabe die Finanzierung des Mittelstandes im Blick haben. Die Gefahr einer Kreditklemme ist keineswegs gebannt. Die Abgabe kann dazu führen, dass Kreditvergabespielräume zusätzlich eingeengt werden - insbesondere wenn sie nicht an der Risikoneigung und Systemrelevanz der Institute ansetzt.

Um zukünftige Krisen zu vermeiden, brauchen wir vor allem eine Finanzmarktregulierung, die besonders risikoreiche Geschäfte ins Blickfeld nimmt. Diese müssen zukünftig stärker mit Eigenkapital hinterlegt werden, um bei hoher Risikoneigung Kapitalpuffer zu haben.

Die Politik ist gefordert, dies bei den internationalen Verhandlungen voranzubringen. Neue Regelungen müssen weltweit gelten, um das Risiko neuer Krisen einzudämmen. Nationale Alleingänge schaden dem Finanzplatz und der Kreditvergabe in Deutschland.

Die klassische Mittelstandsfinanzierung war zudem nicht Auslöser der Krise. Es kann nicht sein, dass die Unternehmen letztlich die Bankenabgabe über höhere Kreditzinsen tragen müssen.

Weiterführende Informationen: www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de

Zurück zur Übersicht