BÄKO setzt auf Leistungs- und Wertegemeinschaft
Die BÄKO-Zentrale Nord konnte bei ihrer Generalversammlung am 18. September eine gute Bilanz für 2012 präsentieren. Für die Zukunft setzt die Genossenschaft für Bäcker und Konditoren auf handwerkliches Selbstbewusstsein und die bewährte Kraft der Kooperation.
27.09.2013
Düsseldorf, 19.09.2013 — Mit einem Marathonläufer verglich MITTELSTANDSVERBUND-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann in seinem Grußwort die traditionsreiche Genossenschaft für Bäcker und Konditoren. So habe die BÄKO-Zentrale Nord mit ihrer weit über 100-jährigen Geschichte beeindruckend unter Beweis gestellt, dass sie auch in einem harten Rennen immer wieder neue Kräfte mobilisieren kann.
Obwohl sich der Wettbewerb für Bäcker und Konditoren merklich verschärft hat, konnte die BÄKO-Zentrale Nord ihren Mitgliedsgenossenschaften am 18. September bei ihrer Generalversammlung in Düsseldorf erneut ein gutes Jahresergebnis präsentieren. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Genossenschaft einen Gesamtumsatz von rund 767 Mio. Euro. Davon wurden rund 299 Mio. Euro im Eigengeschäft erzielt, während im Agenturgeschäft etwas über 468 Mio. Euro erwirtschaftet werden konnten. Im Ergebnis erreichte die BÄKO-Zentrale Nord damit das hohe Umsatzniveau des Vorjahres.
Eine wichtige Säule für diesen Erfolg sei die zielorientierte Personalpolitik, erklärte der BÄKO-Nord-Vorstandsvorsitzende und Vizepräsident des MITTELSTANDSVERBUNDES, Lutz Henning, in seiner Ansprache. "Wer beste Dienstleistungen und Produkte anbieten will, der braucht die besten Mitarbeiter. 2012 haben wir deshalb den Prozess zur systematischen Personalentwicklung weiterentwickelt und in einer strukturierten Vorgehensweise alle Stufen der Unternehmenshierarchie einbezogen", erklärte er.
Für eine erfolgreiche Zukunft appellierte der Vorsitzende des Aufsichtsrates und zugleich Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks sowie frisch gekürter Präsident des internationalen Verbandes des Bäckerhandwerks, Peter Becker, an die Regionalgenossenschaften, die Kräfte in der Leistungs- und Wertegemeinschaft der Kooperation noch weiter zu bündeln. "Die Komplexität der Gegenwart und die auch zukünftig immer extremere Veränderung im Markt verlangt eine allgemeine Rückbesinnung auf handwerkliche und genossenschaftliche Grundwerte", betonte er.