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AVE: Deutsche Wirtschaft in schwierigem Umfeld stärken!

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) hat einen außenwirtschaftlichen Forderungskatalog an die neue Bundesregierung formuliert. Darin fordert sie die konsequente Beseitigung von Handelshemmnissen.

27.09.2013

Berlin, 20.09.2013 — Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) hat einen außenwirtschaftlichen Forderungskatalog an die neue Bundesregierung formuliert. Darin setzen sich die Verbände dafür ein, angesichts des weitgehenden Stillstands der Doha-Welthandelsrunde den Abschluss von ausgewählten, regionalen und bilateralen Integrations- und Freihandelsabkommen voranzutreiben.

Gleichzeitig fordert die AVE, der auch DER MITTELSTANDSVERBUND als Mitglied angehört, die Bedeutung der WTO weiter zu stärken. Angesichts eines weltweit wachsenden Protektionismus sei besonders die Verbesserung des Streitbeilegungsmechanismus eine notwendige Maßnahme, um den internationalen Handel zu intensivieren.

In dem Papier wird klargestellt, dass Importe von Waren und Dienstleistungen eine unverzichtbare Grundlage für die wettbewerbsfähige Produktion am Standort Deutschland sind. Deswegen seien die Erschließung neuer Beschaffungsmärkte und die entwicklungsorientierte Importförderung unverzichtbar.

Außerdem wird die neue Bundesregierung aufgefordert, gegenüber Handels- und Zollpraktiken der EU besonders wachsam zu sein. So würden Hemmnisse zum Teil unter dem Deckmantel anderer politischer Ziele kreiert. Ferner soll das geltende Antidumpingregime der EU an die geänderten wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden.


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