Arbeitsmedizin: aktuelle Handlungshilfen verfügbar
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat wegen aktueller Änderungen in arbeitsmedizinischen Vorschriften Handreichungen veröffentlicht.
18.12.2013
Über folgende Veröffentlichungen im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge möchten wir Sie informieren:
1. BMAS-Broschüre zur geänderten arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung erschienen
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zur aktuell geänderten Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Broschüre (Download und Bestellung) herausgegeben.
Die Broschüre beantwortet einige grundlegende Fragen zur neuen ArbMedVV, wie beispielsweise:
- Was ist arbeitsmedizinische Vorsorge?
- Welche Arten arbeitsmedizinischer Vorsorge gibt es?
- Was sind Pflichtvorsorge, Angebotsvorsorge und Wunschvorsorge?
- Gehören zur arbeitsmedizinischen Vorsorge immer körperliche oder klinische Untersuchungen?
- Sind Eignungsuntersuchungen jetzt nicht mehr zulässig?
- Warum sollen Eignungsuntersuchungen grundsätzlich getrennt von arbeitsmedizinischer Vorsorge durchgeführt werden?
- Geht es bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge nicht auch um Eignung?
- In welchem Verhältnis stehen die sogenannten „G-Untersuchungen“ nach den Grundsätzen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) zur arbeitsmedizinischen Vorsorge?
- Was ist eine „Arbeitsmedizinische Regel (AMR)“ bzw. eine „Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME)“?
- Was ändert sich bei Impfungen?
- Was ändert sich bei der Bescheinigung?
- Was passiert mit den Ergebnissen und Befunden?
- Was passiert, wenn der Betriebsarzt aus der arbeitsmedizinischen Vorsorge Anhaltspunkte gewinnt, dass die Arbeitsschutzmaßnahmen nicht ausreichen?
- Wer trägt die Kosten arbeitsmedizinischer Vorsorge?
2. Arbeitsmedizinische Empfehlung "Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit" verfügbar
Weiterhin hat das BMAS die Empfehlung "Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit" des Ausschusses für Arbeitsmedizin veröffentlicht (Download und Bestellung).
Dieses Handlungsfeld erfordert eine professionelle Kooperation zwischen Arbeitsmedizinern, Sicherheitsfachkräften, Führungskräften, Planern, Ergonomen, Personalentwicklern, der operativen Personalarbeit und Betriebs-/Personalräten. Die vorliegenden Empfehlungen richten sich insbesondere an Betriebsärzte, darüber hinaus aber auch an die betrieblichen Sozialpartner, weitere Präventionsexperten, betriebliche Entscheidungsträger sowie an Prävention interessierte Beschäftigte.