ANWR GROUP auch 2011 auf Wachstumskurs
Das Geschäftsvolumen der ANWR Group ist 2011 um 10 Prozent auf über 7,6 Mrd. Euro gestiegen, wichtiger Wachstumstreiber war das internationale Geschäft. Auch die Ergebnisentwicklung 2011 bewertet Vorstandsvorsitzender Günter Althaus als sehr zufriedenstellend.
10.02.2012
Das starke Wachstum der dem Konzern zugehörigen Verbundgruppen im Schuh-, Sport und Lederwarenbereich — neben der ANWR Schuh und der SPORT 2000 die GARANT Gruppe, die REXOR Schuh-Einkaufsvereinigung und die GOLDKRONE Lederwaren Handels-gesellschaft — hat auch im abgelaufenen Jahr weiter angehalten. Mit einem um über 200 Mio. auf 2,5 Mrd. Euro gestiegenen Zentral-regulierungsvolumen weisen alle Branchen deutliche Steigerungen auf.
Dabei kommt der Gruppe auch ihre europäische Ausrichtung zugute. Der Anteil des außerhalb Deutschlands erzielten Zentralregulierungsvolumens liegt bei 34 Prozent.
Die Geschäftsentwicklung bei den über 6.000 angeschlossenen Unternehmen im Schuh- und Sportbereich blieb dagegen hinter der überaus positiven Entwicklung des Jahres 2010 zurück. Insbesondere die Witterungsbedingungen brachten dem Einzelhandel sowohl im Sportbereich aber auch im Segment Schuhe geringere Umsätze. Nach ersten Berechnungen schlossen die Unternehmen der ANWR Schuh in Deutschland drei Prozent unter dem Vorjahreswert ab, ein Minus von 2,6 Prozent mussten die Partner von SPORT 2000 verkraften.
Ausgehend von dem Geschäftsvolumen der Gruppe bewertet Günter Althaus auch die Ergebnisentwicklung nach ersten Erkenntnissen für das vergangene Jahr als sehr zufriedenstellend.
„2012 hält eine Reihe von Herausforderungen für uns bereit“, ist sich Günter Althaus sicher. In Mainhausen geht es dabei unter anderem um die Detailplanung für das Ordercenter, das dem Schuh- und Sportfachhandel ab 2014 zur Verfügung stehen soll. „Wir werden uns mächtig anstrengen müssen, um an die guten Ergebnisse von 2010 und 2011 anzuknüpfen. Etwas mehr Rückenwind durch klare währungs- und finanzpolitische Signale der Handelnden in Berlin und Brüssel kämen uns da sehr entgegen“.