ANWR GROUP: 14 Prozent Wachstum im ersten Halbjahr
Die Mainhausener Handelskooperation hat ihr Umsatzvolumen im ersten Halbjahr 2011 auf 3,5 Mrd. Euro gesteigert. Dabei entwickelten sich die einzelnen Branchen unterschiedlich. Während der Sportfachhandel etwa auf Vorjahresniveau bleibt, wuchsen die Bereiche Lederwaren und Schuhe stark.
22.07.2011
Berlin, 22. Juli 2011. Die ANWR GROUP wächst auch im ersten Halbjahr 2011 im Handel mit Schuhen, Sport und Lederwaren sowie Finanzdienstleistungen. Wie die Mainhausener Zentrale meldet, stieg das Geschäftsvolumen der Gruppe stieg im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Dabei entwickelten sich im Segment Handel die einzelnen Branchen allerdings sehr unterschiedlich: Während der Sportfachhandel — nach einem schwach verlaufenen Wintergeschäft zu Jahresbeginn — mit 2 Prozent nur verhalten wächst, ist das Wachstum in den Branchen Lederwaren (+ 16 Prozent) und Schuhe (+ 14 Prozent) sehr bemerkenswert.
Zu Gute kommt der Kooperation dabei ihre internationale Aufstellung. „Die Wachstumsraten weichen in den einzelnen Ländern deutlich voneinander ab. Die breite internationale Aufstellung gleicht allerdings Wachstumsschwächen einzelner Regionen durch höhere Wachstumsraten in anderen Regionen aus. Einen Effekt, der unsere Internationalisierungsstrategie bestätigt“, so Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der ANWR GROUP.
Die Händler der zur ANWR GROUP gehörenden Kooperationen ANWR Schuh, QUICK Schuh, GARANT Schuh + Mode, REXOR, SPORT 2000 und GODLKRONE liegen mit ihren Umsätzen im ersten Halbjahr in beinahe allen Branchen auf Vorjahresniveau. Insbesondere der schwache Jahresanfang im Sporthandel und schwache Zahlen im Mai und Juni bei den Schuhhändlern hätten bisher Wachstumsraten wie im sehr guten Jahr 2010 verhindert. Aus Sicht von Althaus muss dabei aber berücksichtigt werden, dass der Vergleich auf einem deutlich höheren Niveau stattfinde.
Auch der Finanzdienstleistungsbereich der Gruppe, der das Geschäft mit nicht-konzerneigenen Kooperationen betreibt, entwickelte sich gut. Mit einem Plus von 15 Prozent oder 300 Mio. Euro wächst das Geschäftsvolumen von DZB BANK und AKTIVBANK am stärksten. Hierbei kommt der erstmaligen Berücksichtigung der im letzten Jahr übernommenen BAG Buchhändler-Abrechnungsgesellschaft, einer ehemaligen Tochter des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, besondere Bedeutung zu.