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Angebotsabgabe in Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge bald nur noch elektronisch

Weitere Vergabestellen des Bundes gehen zur ausschließlichen Zulassung von elektronischen Angeboten über

15.06.2010

Zur schrittweisen Umstellung auf das elektronische Vergabeverfahren hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BMI), dem BDI, DIHK und ZDH im Juni 2007 eine Empfehlung für einen entwickelt. Darin wird die branchenweise Umstellung auf ausschließlich elektronische Angebote bis 2010 geregelt.

Durch die elektronische Vergabe erwarten die Vergabestellen eine Qualitäts- und Effizienzsteigerung bei den Vergabeprozessen, die auch bei den Bietern zu geringerem Aufwand und zu geringeren Kosten bei der Erstellung und Abgabe von Angeboten und Teilnahmeanträgen führen kann.

Das Beschaffungsamt des BMIakzeptiert seit dem 01.01.2010 nur noch Angebote, die elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de abgegeben werden.

Die Bundesfinanzdirektion Südwest wird ab dem 01.07.2010 die durchgängige elektronische Beschaffung umsetzen. Der Abruf der Verdingungsunterlagen sowie die Abgabe von Angeboten können dann nur über den elektronischen Kommunikationsweg www.evergabe-online.de durchgeführt werden. Im Beschaffungsbereich „Standardfahrzeuge“ (handelsübliche Kfz der jeweiligen Fahrzeugklassen) gelten diese Regelungen bereits ab 01.04.2010.

Es ist davon auszugehen, das weitere Vergabestellen des Bundes zur ausschließlichen Zulassung von elektronischen Angeboten übergehen werden.

Das Beschaffungsamt des BMI bietet Unternehmen umfassende Informationen und Hilfestellungen an. Außerdem finden regelmäßig kostenfreie Informationsveranstaltungen in Bonn und Berlin statt. Alle Infos und Termine finden Sie .

Eine Hotline hilft bei allen technischen Fragen rund um die e-Vergabe, Tel.: 0228 - 99/610-1234

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