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"Akademie 2014" – ADV-Innovationsrat entwickelt Zukunftsstrategie

Führende Spitzenkräfte aus den Verbundgruppen haben auf Schloss Montabaur neue Strategien der Führung und Personalentwicklung erarbeitet. Die Sitzung des ADV-Innovationsrats am 12. April bildete den Höhepunkt des Projekts "Akademie 2014".

11.04.2013

Montabaur, 12.04.2013 — Führende Spitzenkräfte aus den Verbundgruppen haben auf Schloss Montabaur neue Strategien der Führung und Personalentwicklung erarbeitet. Die Sitzung des ADV-Innovationsrats am 12. April auf Schloss Montabaur bildete damit den Höhepunkt des Projekts "Akademie 2014".

Noch nie waren Verbundgruppen so sehr auf qualifizierte Entscheidungsträger und Arbeitskräfte angewiesen wie heute. Um die Kooperationen auf den harten Kampf um Spitzenkräfte vorzubereiten, startete die Akademie der Verbundgruppen (ADV) im Dezember 2012 ein ehrgeiziges Projekt. Das Projekt "Akademie 2014" hat das Ziel, gemeinsam mit den Experten der osb international und des Instituts für Handelsforschung (IfH) sowie Repräsentanten führender Kooperationen neue Strategien der Führung und Personalentwicklung in Verbundgruppen zu entwickeln.

MITTELSTANDSVERBUND-Präsident Wilfried Hollmann brachte es gleich zu Beginn der Sitzung auf den Punkt: "Das Verbundgruppenmanagement trägt längst eine Schlüsselverantwortung für den Mittelstand. Wenn wir die Erfolgsgeschichte des Mittelstandes fortsetzen wollen, müssen wir uns gerade im Management der Verbundgruppen den zentralen Veränderungen der Zeit stellen." Er forderte die hochrangigen Teilnehmer aus den Verbundgruppen auf, "Jacken und Krawatten" abzulegen und die Ärmel hochzukrempeln, "um unsere Akademie auf die Zukunft auszurichten".

Mit einer kurzen Präsentation ihrer Ergebnisse stellte Dr. Katrin Glatzel die Ziele der "Akademie 2014" vor. Die osb-Projektleiterin führte im Rahmen des Projekts persönliche Gespräche mit wichtigen Repräsentanten der Verbundgruppenszene über die spezifischen Führungsanforderungen und Qualifikationserfordernisse im Verbundgruppenmanagement. "Wir sind jetzt hier, um gemeinsam eine Strategie zu erarbeiten, die Ihr Personal optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereitet", motivierte Glatzel die 20 Innovationsräte. "Denn solche Mitarbeiter sind Juwelen, deren Fähigkeiten letztlich darüber entscheiden, ob ein Kunde gewonnen und vergrault wird, eine Chance am Markt oder bei einem Mitglied genutzt oder vergeben wird", gab Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des MITTELSTANDSVERBUNDES zu bedenken.

Katharina Höing präsentierte anschließend die Ergebnisse einer von ihr durchgeführten IfH-Studie zu den Funktionen und Kompetenzen in Verbundgruppen. Auf der Basis einer repräsentativen Umfrage in 43 Verbundgruppen sowie fundierter wissenschaftlicher Recherche zeigte Höing auf, dass zwischen den Anforderungen an die Führungskräfte in Kooperationen und deren Fähigkeiten "in fast allen Bereichen große Gaps bestehen". Neben besonderen kommunikativen und sozialen Fähigkeiten, erfordere eine Führungsrolle in einer Verbundgruppe ein besonderes Maß an "Frustrationstoleranz".

Das erfreuliche Ergebnis beider Studien war, dass die Personalentwicklung als strategisches Handlungsfeld in Verbundgruppen eine große Bedeutung hat. "Denn sonst wären soviele von Ihnen heute nicht hier her gekommen", stellte Höing fest.


In den anschließenden Workshops, die teilweise als innovatives "Speed-Dating" gestaltet waren, stand bei den Innovationsräten ein Thema stets im Fokus: wo liegen die spezifischen Anforderungen an das Spitzenpersonal in Verbundgruppen? In Gruppenarbeit und gemeinsamer Diskussion wurde herausgearbeitet, wo die Unterschiede im Management von Verbundgruppen im Vergleich zu anderen Unternehmen liegen. Die ADV-Steuerungsgruppe werde die wichtigen Impulse aufnehmen und sowohl in spezifische Weiterbildungsangebote, als auch in die Entwicklung eines "Top-Management-Programms" für Verbundgruppen-Manager einfließen lassen, betonten MITTELSTANDSVERBUND-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann und ADG-Bereichsleiter René Borresch.

In redaktionell aufbereiteter Form werden die vollständigen Ergebnisse der Sitzung des ADV-Innovationsrates in Kürze an die Teilnehmer versandt.

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