AK Öffentlichkeitsarbeit tagte bei IGA-OPTIC
Themenschwerpunkte der Frühjahrssitzung in Datteln: Optimierung der Zusammenarbeit mit Redakteuren regionaler Tageszeitungen und Mitgliederkommunikation
18.03.2009
Zur Frühjahrssitzung des AK Öffentlichkeitsarbeit begrüßten die IGA-Optic und der ZGV die 17 Teilnehmer in Datteln.
Zum Auftakt der Veranstaltung stellten Helmut Schweda, Geschäftsführer Marketing und Katja Gastreich, Verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die Kooperation vor, bei einem Rundgang begrüßte auch Geschäftsführer Carsten Schünemann die Teilnehmer.Dem genossenschaftlich organisierten Augenoptikerverbund IGA Optic mit Sitz in Dattelngehören mehr als 450 Augenoptik-Fachgeschäfte aus ganz Deutschland an.
Wie kann man die Zusammenarbeit zwischen Redakteuren regionaler Tageszeitungen und Presseverantwortlichen in Unternehmen verbessern? Diese Frage wurdekontrovers diskutiert. Als Ansprechpartner stand den Teilnehmern HerrKurt Bauer, Verleger Medienhaus Bauer (Dattelner Morgenpost, Hertener Allgemeine, Marler Zeitung, Recklinghäuser Zeitung, Stimberg Zeitung, Waltroper Zeitung) zur Verfügung. Der ehemalige Journalist betonte, dass Pressearbeit nicht ausschließlich als ein Marketinginstrument verstanden werden dürfe, denn in erster Linie müsse der „Kunde“ einer Zeitung, also der Leser bedacht werden. Und dieser fordere nach wie vor eines, nämlich einen hohen Nachrichtenwert. Er empfahl den Presseverantwortlichen aus den Verbundgruppen bei ihrer täglichen Arbeit und in der Zusammenarbeit mit Journalisten eines zu beherzigen: Um Themen in regionalen Tageszeitungen platzieren zu können müsse in erster Linie Nähe zum Leserkreis erzeugt werden, denn eine Tageszeitung ist und bleibt eine „Marke“ in der Region.
Am zweiten Sitzungstag wurde schwerpunktmäßig das Thema „Mitgliederkommunikation“ behandelt. Dr. Hans-K. Knoben (MCT Unternehmensberatung) berichtete über Mittel in der Kommunikation und den richtigen Mix. Die zentrale Frage bleibt: wieviel Kommunikation über Papierund wieviel überelektronische Kommunikation? Die Erfahrungsberichte der Teilnehmer deuteten darauf hin, dass es eine zufriedenstellende Beantwortung der Frage weiterhin nicht gibt und dass tatsächlich jede Verbundgruppeindividuell herausfinden muss, wie sie die Mittel der Kommunikation und den richtigen Mix passend für die Mitglieder gestaltet. Dabei ist es wichtig, dass es nicht zu einer Überfrachtung der Händler mit Informationen kommt.
Themen für die Herbstsitzung:
- Gut besuchte Veranstaltungen: Viele Verbundgruppen haben das gleiche Problem: die Beteiligungsquote bei ihren diversen Veranstaltungen lässt sehr zu wünschen übrig. Wie sichert man sich über das Jahr hinweg eine konsequente Aufmerksamkeit und die Beteiligung der Mitglieder? Welche Konzepte können angewandt werden?
- Mitgliederkommunikation (und interne Kommunikation): Magazine, Rundschreiben, Newsletter, Chefbriefe: Wer macht welche Erfahrungen, was zieht und was zieht nicht?
- Video und Wiki: Mitgliederkommunikation geschieht heute auch schon über den Einsatz von Videokonferenzen und Webinare. Hier werden Vorträge gehalten und Fachthemen diskutiert. Wie funktioniert das? Welche Möglichkeiten der Vernetzung funktionieren wirklich?
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit erhalten Sie bei Julia Saalmann:
030-59 00 99-661 oder j.saalmann@zgv-online.de
Zeit und Ort der nächsten Sitzung werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.