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AGG kostet Firmen 1,7 Milliarden Euro

Die Bundesregierung propagiert Bürokratieabbau - doch das Gesetz zur Allgemeinen Gleichbehandlung greift mit hohen Kosten den Unternehmen in die Speichen

21.09.2007

Das Gesetz zur Allgemeinen Gleichbehandlung (AGG) hat die Unternehmen im ersten Jahr viel Geld gekostet und zusätzliche Bürokratie beschert. Einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zufolge gab die Privatwirtschaft rund 1,73 Milliarden Euro aus, um Mitarbeiter zu schulen sowie neue Standards und Strategien einzuführen. Befragt wurden 501 Unternehmen, darunter vorwiegend solche mit weniger als 250 Mitarbeitern.

Der ZGV fordert die politischen Entscheidungsträger auf, das ineffiziente und unnötig kostentreibende Gesetz, das deutlich über die entsprechende Richtlinie aus Brüssel hinaus geht,endlich zu entschlacken.

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