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AG Mittelstand warnt vor Rente mit 63 

Die AG Mittelstand, in der DER MITTELSTANDSVERBUND und weitere neun Verbände des deutschen Mittelstands zusammengeschlossen sind, hat an die Bundesregierung appelliert, von der abschlagsfreien Rente mit 63 Abstand zu nehmen.

28.01.2014

Berlin, 28.01.2014 — Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand hat die Politik am 28. Januar in Berlin eindringlich vor den negativen Folgen einer abschlagsfreien Rente mit 63 gewarnt: Sie konterkariert die richtige Entscheidung für die Rente mit 67, gefährdet die Finanzierbarkeit der Sozialsysteme, belastet gerade die arbeitsintensiven mittelständischen Betriebe und läuft allen Anstrengungen zuwider, die Erwerbstätigkeit Älterer zu erhöhen.

Deutschland braucht keine neuen Frühverrentungsmodelle. Sie sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein fatales Signal!

Darüber hinaus begünstigt die Rente mit 63 eine insgesamt gut versorgte Personengruppe auf Kosten derzeitiger und künftiger Beitragszahler. Sie schafft neue Ungerechtigkeiten zwischen den Rentenbeziehern und ist sowohl verfassungsrechtlich als auch verwaltungstechnisch fragwürdig.

Die AG Mittelstand appelliert daher an die Bundesregierung, von diesem Vorhaben Abstand zu nehmen.

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand

Angesichts seiner Vielfalt braucht der Mittelstand eine gebündelte Interessenvertretung. Zumal sich größere und große Unternehmen für ihre spezifischen Interessenlagen auch individuell in der Politik Gehör verschaffen können.

In diesem Sinne kooperieren die Verbände und Organisationen. Im Rahmen der AG Mittelstand treten sie gemeinsam gegenüber Politik und Öffentlichkeit für wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein, die es den mittelständischen Unternehmen in Deutschland erleichtern, ihre Innovations-, Wettbewerbs- und Beschäftigungspotenziale zu sichern und zu stärken.


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