MENÜ MENÜ

Aachen startet Projekt zur Kraft-Wärme-Kopplung

Als Sieger des NRW-Landeswettbewerbs "KWK-Modellkommune" unterstützt die Stadt Aachen interessierte Betriebe bei Planung und Bau von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

22.11.2013

Köln, 12.11.2013 — Die Stadt Aachen wurde im NRW-Landeswettbewerb ausgewählt, auf dem Stadtgebiet die Weichen für den Ausbau der Energieeffizienz-Technologie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu stellen. Sie konnte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren der Landesregierung mit ihrem Konzept zur Verdreifachung des Anteils der KWK an der Stromerzeugung in der Region überzeugen. Die Fördersumme von gut 200.000 Euro wird die Stadt zur Information und Beratung verwenden, um potenzielle Anlagenbauer von der Technik zu überzeugen.

Vorteil der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung, z.B. in einem Blockheizkraftwerk (BHKW), wird gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Durch diesen höheren Nutzungsgrad ergeben sich Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent. Die Technik lohnt sich daher besonders in wärme- bzw. kälteintensiven Betrieben wie Hotels, Bäckereien, Metallbetrieben und in Industrieunternehmen mit hohem Wärmebedarf, beispielsweise in der Lebensmittelbranche.

Projekt

Interessierte Betriebe werden im Rahmen des städtischen Projektes über die KWK-Anwendungsmöglichkeiten informiert. Sie erhalten Informationsmaterial, Checklisten und eine Erstberatung, um den Einsatz eines BHKW für ihr Unternehmen zu prüfen. Anlagenbeispiele (Steckbriefe) helfen bei der Einschätzung der eigenen Situation. Hilfe bei der Suche nach finanzieller Förderung wird angeboten. Aber auch bei der Suche nach Planungsbüros für größere Anlagen bzw. mit der Technik vertrauten Handwerksunternehmen will die Stadt Aachen unterstützen.


Eine Erstberatung umfasst

  • einen Besichtigungstermin vor Ort zur Beurteilung der Installations- und Aufstellmöglichkeiten einer KWK-Anlage,
  • eine Analyse des Strom- und Wärmebedarfs im Jahresverlauf,
  • die Dimensionierung einer geeigneten KWK-Anlage,
  • die Darstellung der Wirtschaftlichkeit der KWK-Anlage und
  • eine Zusammenstellung der Ergebnisse in einem kurzen Konzept

KONTAKT

Für Fragen steht Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

Bodo Fischer


Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft
Geschäftsbereich Energiekonzepte und Beratung
Martin-Kremmer-Str. 12
D-45327 Essen

Tel: 0201/24564-31
E-Mail: bodo.fischer@gertec.de
Web: http://www.gertec.de


Allgemeine Fragen zum Thema Energieeffizienz beantwortet Ihnen gerne:


Kristiana Balzer

DER MITTELSTANDSVERBUND — ZGV e.V.
An Lyskirchen 14, 50676 Köln
Tel.: 0221/355371-0
Fax: 0221/355371-50
E-Mail: k.balzer@mittelstandsverbund.de

Zurück zur Übersicht