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2011 Schicksalsjahr des EURO? Mittelstandsverbund tritt für Stabilisierung ein

Die einheitliche Währung in nunmehr 17 europäischen Ländern wurde von den mittelständischen Verbundgruppen stets als Chance begriffen. Eine mittelstandsfreundliche Politik muß entschlossen fürden Erhalt und die Festigungder gemeinsamen Währung eintreten.

14.01.2011

Berlin, 4. Januar 2011: Im ersten Jahrzeht des dritten Jahrtausends haben Verbundgruppen die Wettbewerbsfähigkeit des mittelständischen Handels in Deutschland und in europäischen Nachbarländern schützen und sogar stärken können. Zu den herausragenden Strategien zählte hierbei die Internationalisierung. Mehr als 30 Prozent aller im ZGV vereinten Verbundgruppen haben in dem benannten Zeitraum ihre grenzübergreifenden geschäftlichen Aktivitäten systematisch ausgeweitet. Diese in der Regel von Erfolg gekrönten Entwicklungen, von denen auch jedes mittelständische Mitglied einer internationalisierenden Verbundgruppe profitiert, wurden insbesondere durch die Gemeinschaftswährung begünstigt, wenn nicht sogar "beflügelt". So hat dieeinheitliche WährungTransaktionskosten im Exportgeschäft erheblich verringert undden Zahlungsverkehr erleichtert. Zudem wurden beispielsweise Preise von Konkurrenten transparenter. Früher ist es oft passiert, dass Nachbarländer über Nacht ihre Währung und damit dann auch Forderungen ausländischer Geschäftspartnerabgewertet haben. Das gibt es heute zum Glück nicht mehr. Die Rückkehr zu eigenen Landeswährungen wäre erneut mit sochenKursschwankungen und vor allem mit einem enormen Bürokratie-Aufwand verbunden. ZGV-Hauptgeschäftsführer Dr. Ludwig Veltmann hierzu: „Die Währungsunion brachte uns völlig neue Möglichkeiten und hat unsere Expansion wesentlich vereinfacht. Um schmerzliche Rückschläge zu vermeiden, dürfen nun keine Mühen gescheut werden, den Euro zu erhalten und zu festigen".Dies bedinge neben den teils spektakulär erscheinenden Rettungsaktionen eine systematische Fortentwicklung Europas zu einer politischen, zumindest aber rechtlichen Union. „Weraber statt dessen eine Abschaffung des Euro herbeiredet, der sei gewarnt: Immer mehr Verbundgruppen sind europäisch aufgestellt. Für sie ist der Euro lebenswichtig, deswegen darf keine Mühe gescheut werden, ihn weiter stabil und attraktiv zu halten"! Für die meisten Verbundgruppen laufe das Geschäft im Moment "supergut". Um so sorgenvoller blicke man auf die"Eurokrise", die im Kern eine Schuldenkrise einiger europäischer Länder sei. Dringend geboten sei deshalb die Verschärfung der Haushaltsdisziplin. Dazu bedürfe es einer Verbesserung der Transparenz und vor allem auch wirksamer Sanktionsmechanismen.
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