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2009 mit deutlichen Umsatzzuwächsen - Stabiles Ergebnis der anwr-Gruppe

Insgesamt stieg das Geschäftsvolumen der anwr-Gruppe um gut 4 % auf rund 5,8 Mrd. €

02.01.2010

Das erste Fazit der anwr-Gruppe für 2009 fällt positiv aus. In den wichtigen Märkten Schuhe, Sport und Fahrrad stiegen die Zentralregulierungsumsätze teilweise deutlich an. Und auch bei den angeschlossenen Mitgliedsunternehmen und Partnern aus dem Schuh- und Sportbereich lief 2009 besser als erwartet. Zu den Wachstumstreibern zählten zudem wie in den vergangenen Jahren auch die beiden Banken DZB BANK und AKTIVBANK.

Steigende Zentralregulierungsumsätze

Mit 2009 ging ein Jahr zu Ende, über dessen Ausgang noch vor 12 Monaten selbst die klügsten Wirtschaftsweisen keine Prognose abgeben wollten. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Zentralregulierungsumsätze der anwr-Gruppe, d.h. die Umsätze, die die angeschlossenen Handelsunternehmen mit der Industrie tätigen, in den wichtigen Teilmärkten Schuhe, Sport und Fahrrad positiv entwickelten. So erhöhte sich das Volumen im Segment Schuhe um 1,4 %, Sport um 8 % und die Umsätze der BICO-Gruppe im Bereich Fahrrad um stolze 15 %. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung in den einzelnen Ländern zeigte sich insbesondere der deutsche Markt als Wachstumsträger, während die niederländischen Händler und auch die französischen Partner erheblich unter den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu leiden hatten.

“Das Ergebnis der Gruppe steht zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend fest. Wir gehen aber von dem Erreichen des Vorjahresniveaus aus. Dies ist umso erfreulicher, weil die Gruppe in 2009 hohe Investitionen vorgenommen hat. So wurde unter anderem in eine neue Banken-Software investiert und der anwr CAMPUS, das Messe- und Eventcenter, neu errichtet”, so Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der anwr-Gruppe, in seiner ersten Kommentierung.

Umsatzplus auch bei den Händlern

Mit einem Umsatzplus schlossen im Durchschnitt auch die angeschlossenen Handelsunternehmen ab, betrachtet man einmal die Umsatzentwicklung zu Verkaufspreisen legten die Schuhhändler im Schnitt um 1,7 %, die Sporthändler um 6,4% zu. Dabei schlug der Dezember 2009 noch einmal ordentlich zu Buche. Er bescherte den Schuhhändlern beispielsweise ein Umsatzplus von 18%, und auch die Sporthändler konnten sich über gute Dezemberumsätze freuen (+11%).

Finanzdienstleistungen überzeugen

Nicht nur die klassischen Einkaufsaktivitäten entwickelten sich positiv. Auch die Finanzdienstleistungen der Gruppe, insbesondere die Aktivitäten im Bereich DZB Cash, DZB Finanz und im Factoring der AKTIVBANK überzeugen. So steigerte allein der Geschäftsbereich DZBCash seine Umsätze um 130 Mio.€ auf 660Mio.€.

Ausblick: konsequent weiter investieren!

„Der insgesamt ordentliche Abschluss von 2009 darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass wir uns 2010 auf ein weiteres wirtschaftlich schwieriges Jahr einstellen müssen“, so Günter Althaus. „Eine Delle größeren Ausmaßes erwarten wir zwar nicht. Dennoch beobachten wir mit Vorsicht die Entwicklung, kann es doch durch den zu erwartenden Anstieg der Arbeitslosigkeit zu einem Nachfragerückgang kommen. Zudem erhöhen steigende Insolvenzzahlen, weitere Konzentrationsbestrebungen einzelner Marktteilnehmer und ein sich schnell weiterentwickelndes E-Commerce-Segment den Zeit- und Leistungsdruck auf unsere Unternehmen, permanent an ihrer Verbesserung zu arbeiten. Wir werden deshalb 2010 weiter konsequent investieren. Die Branche wird eine bereits deutlich veränderte anwr erleben, unter anderem durch die verbesserte Verzahnung des Schuh- und des Sportbereiches, den Ausbau unserer Warenprogramme und des Messeangebotes. Zudem erfolgen weitere Schritte in Richtung eines stärker europäisch ausgerichteten Verbundsystems und die beginnende Umsetzung eines integrierten Handelsprozesses mit einheitlichen Instrumenten. Wir freuen uns auf diese Herausforderungen und sind uns sicher, dass wir sie gemeinsam mit unseren Händlern erfolgreich meistern werden.“

QUELLE: anwr-Pressestelle

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