Parlamentarischer Abend der AG Mittelstand: Zukunft des Mittelstands im Fokus
Der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen: hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie und geopolitische Unsicherheiten bremsen Wachstum und Investitionen. Beim Parlamentarischen Abend der AG Mittelstand, der auch DER MITTELSTANDSVERBUND neben neun weiteren Verbänden angehört, diskutierten Politik und Wirtschaft, wie Deutschland wieder zu einem starken und wettbewerbsfähigen Standort werden kann.
15.10.2025
Berlin, 14.10.2025 – Der deutsche Mittelstand steht unter Druck: Unberechenbare internationale Handelspolitik, geopolitische Spannungen, hohe Energiepreise, wachsende Bürokratie und steigende Abgaben belasten Unternehmen spürbar. Damit Deutschland ein starker Wirtschaftsstandort bleibt, braucht es jetzt entschlossene Strukturreformen – von der Steuerpolitik bis zur Modernisierung der Verwaltung.
Wie
Politik
und Wirtschaft gemeinsam bessere Rahmenbedingungen schaffen und den Mittelstand zukunftsfest aufstellen können, stand am 14. Oktober
2025
im Zentrum des Parlamentarischen Abends der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, der neben neun weiteren Verbänden auch DER MITTE
L
STANDSVERBUND angehört.
Die
Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Marija Kolak, begrüßte hochkarätige Gäste auf der Bühne –
darunter insbesondere
Dr.
Karsten Wildberger,
Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, und
Gitta Connemann,
Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung.
Günter Althaus, Präsident DER MITTELSTANDSVERBUND, nutzte die Gelegenheit, mit beiden
persönlich ins
Gespräch zu kommen und auf die besonde
ren Herausforderungen des kooperierenden Mittelstandes hinzuweisen.
Der Bundesminister brachte die Dringlichkeit der Lage aufdenPunkt:"Wir haben strukturelle Probleme mit der Umsetzung in unserem Land. Und wir haben ein Mentalitätsthema. Anstrengende Transformation braucht Spirit. Es wird uns alle fordern, dass uns dieser Mentalitätswechsel gelingt. Wir müssen den Menschen und Unternehmen wieder vertrauen. Daran arbeiten wir.", so Karsten Wildberger.
Gitta Connemann betonte: "Jede neue Art der Substanzbesteuerung oder Verschärfung ist absolutes Gift für den Mittelstand. Wir sehen immer die gleichen Themen: Zu hohe Steuerlast, zu hohe Energiekosten, zu hohe Regulierung. Gerade beim Thema Bürokratieabbau trifft es den Mittelstand immer überproportional höher. Bürokratie sorgt dafür, dass diejenigen, die dieses Land tragen, eine Absage erteilen. Und Überregulierung löst immer ein Gefühl des Misstrauens aus. Deshalb planen wir jetzt strukturelle Veränderungen."
DER MITTELSTANDSVERBUND steht der Bundesregierung dabei gemeinsam mit den anderen Verbänden der AG Mittelstand mit gebündelter Expertise zur Seite. Deshalb hat die AG Mittelstand am selbe n Tag ihren Mittelstandsmonitor 2025 vorgelegt , der die schwierige Lage des Mittelstands analytisch bewertet und der Politik konkrete Handlungsemp fehlungen vorschlägt. Nun kommt es auf die konkrete Umsetzung an, damit der Mittelstand auch langfristig ein starker Anker der deutschen Wirtschaft bleiben kann.